Ostsee: Rätselhafter Fund nach Ebbe! Als das Wasser sich zurückzieht, kommt plötzlich DAS zum Vorschein

Sturmtief Hermine brachte auf der Ostsee-Insel Usedom vieles aus vergangenen Zeiten zutage.
Sturmtief Hermine brachte auf der Ostsee-Insel Usedom vieles aus vergangenen Zeiten zutage.
Foto: imago/Christian Grube & imago images / alimdi

Am letzten Wochenende trat etwas Seltenes in der Ostsee auf. Grund dafür war das Sturmtief Hermine, das über Norddeutschland hinwegfegte (MOIN.DE berichtete).

Die Gezeiten mit Ebbe und Flut gibt es zwar auch an der Ostsee im sehr kleinen Stil, aber da diese vollständig von Land umschlossen ist, ist das Phänomen in der Regel so gut wie nicht sichtbar.

Ostsee: Rätsel nach Ebbe

Nach dem Niedrigwasser am Sonntag kamen nahe des Peenemünder Hakens vor Usedom in der Ostsee zahlreiche Hinterlassenschaften aus vergangenen Zeiten zutage.

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Das ist die Ostsee:

  • auch Baltisches Meer genannt
  • die Ostsee ist das zweitgrößte Brackwassermeer der Erde
  • die Fläche beträgt 412.500 Quadratkilometer
  • sie ist bis zu 459 Meter tief

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Dort wurde das Wasser so weit auf Ostsee hinausgedrückt, dass viele Spaziergänger die Möglichkeit ergriffen und die Gegend besichtigten.

Ostsee: Niedrigwasser lässt DAS zum Vorschein kommen

Das birgt allerdings auch Gefahren mit sich, denn einst war hier Militär aktiv. Noch heute sollen viele Munitionsreste aus vergangenen Tagen dort liegen, wie die „Ostsee-Zeitung“ berichtet.

Spaziergänger entdeckten laut des Berichts eine Tellermine, die im Zweiten Weltkrieg der Wehrmacht als Panzerabwehrmine dienen sollte. Außerdem war noch sehr viel Munition im Sand zu finden.

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Doch nicht nur Tellerminen tauchten auf, sondern auch verrostete Aufbauten von Schiffen. „Zu DDR-Zeiten nutzte die Volksmarine solche Schiffswracks unter anderem für Seeziele. Sie diente zu reinen Übungszwecken“, erklärt Historiker Manfred Kanetzki in der „OZ“.

Ostsee: „Vielleicht sollte es ein U-Boot darstellen“

Um welches unbekannte Teil, das aussieht wie eine große Röhre, es sich handelt, bleibt zunächst nur eine Spekulation. Dafür ist von dem Gegenstand zu wenig zu erkennen. Es ist wohl entweder ein Teil eines Schiffes, Flugzeuges oder doch nur ein großes Rohr.

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Die Marine nutzte diese Wracks, um darauf zu schießen – zur Übung versteht sich“, erklärt Joachim Saathoff, der für Touristen Touren ins Sperrgebiet anbietet in der „OZ“. Vieles ist heute noch in der Satellitenansicht bei Google Earth zu erkennen. Doch worum es sich handeln könnte, lässt sich nur vermuten.

„Vielleicht sollte es ein U-Boot darstellen. Die Betonung liegt auf ,vielleicht’“, sagt Saathoff.

Auch an der Nordsee sorgte Sturmtief Hermine für Aufsehen. Hier >>> gibt es alle Infos.

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Und auf der Ostsee-Insel Rügen hat ein Mann kürzlich außergewöhnliche Funde am Strand gemacht. Es waren mehr als 50. Mehr dazu kannst du >> hier lesen!