Ostsee: Vorsicht giftig! Wer hier schwimmen geht, kann DIESER Gefahr begegnen

Wer in der Ostsee baden geht, sollte sich dieser Gefahren bewusst sein (Symbolbild).
Wer in der Ostsee baden geht, sollte sich dieser Gefahren bewusst sein (Symbolbild).
Foto: IMAGO / Fotoagentur Nordlicht

Im Gegensatz zu anderen Küsten, wie etwa der australischen oder südafrikanischen, wirkt die Ostsee meist recht harmlos. Vielerorts lädt die seichte Brandung Groß und Klein zum Verweilen ein.

Doch auch hier ist Vorsicht geboten! Es gibt an der Ostsee nämlich durchaus einige giftige Bewohner. Sie trüben nicht nur den Badespaß, sondern können sogar lebensbedrohliche sein.

Ostsee: Giftige Fische, Quallen und Schlangen

Sie sind weit verbreitet und lösen bei einer Berührung mitunter starke Schmerzen aus: Die gelbe Nesselqualle, auch als Feuerqualle bekannt, wird in den Sommermonaten oft an die Küste geschwemmt.

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Durch die rot-braunen Tentakeln ist sie meist gut zu erkennen. Giftig sind die Tiere nicht, informiert die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG), ein Kontakt kann aber starkes Brennen und Rötungen auf der Haut auslösen.

Nach einer unfreiwilligen Begegnung mit einer Feuerqualle sollte die Stelle gut mit Wasser abgespült werden. Auch helfen Rasierschaum oder eine spezielle Kühlcreme. Bei stärkeren oder sogar allergischen Reaktionen sollte dringend ärztliche Hilfe aufgesucht werden.

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Das ist die Ostsee:

  • auch Baltisches Meer genannt
  • die Ostsee ist das größte Brackwassermeer der Erde
  • die Fläche beträgt 412.500 Quadratkilometer
  • sie ist bis zu 459 Meter tief

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Ostsee: Petermännchen mit giftigem Stachel

Giftig ist hingegen ein Fisch, der an Ost- und Nordsee vorkommt. Das Petermännchen tritt zwar nur selten in Erscheinung, ein Stich des bis zu 40 Zentimeter langen Fisches ist dafür umso schmerzlicher.

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Im Frühjahr und Sommer verweilen sie in Strandnähe und im lockeren Sand, informiert das Landesamt für Gesundheit Schleswig-Holstein. Beim Baden, Schnorcheln und Tauchen im flachen Wasser kann es zum Kontakt mit einem im Sand vergrabenen Petermännchen kommen. Auch bei Anglern ist Vorsicht geboten.

In der Regel stellt ein Stich keine lebensbedrohliche Situation dar, heißt es in einem Informationsschreiben des Gesundheitsamtes. Jedoch können heftige Schmerzen auftreten, die sich auf andere Körperregionen ausbreiten können. Im schlimmen Fall kommt es zu Kreislaufkollaps, Übelkeit und Erbrechen.

Die Wunde sollte zunächst gereinigt und desinfiziert werden, gegebenenfalls muss der Stachel entfernt werden. Durch Hitze an der Einstichstelle lässt sich die Giftwirkung verringern. Um die Gefahr eines Stiches zu minimieren, wird das Tragen von Badeschuhen empfohlen.

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5 Reise-Tipps für die Ostsee:

  • Hiddensee
  • Fischland-Darß-Zingst
  • Heiligendamm
  • Timmendorfer Strand
  • Fehmarn

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Ostsee: Kreuzottern auf den Inseln

Eine weitere Gefahr gibt es an Land. Vor allem auf den Ostsee-Inseln Rügen, Hiddensee und Usedom sind Kreuzottern verbreitet (MOIN.DE berichtete). Mehrere Tafeln im Südosten von Rügen etwa warnen vor den Schlangentieren, die sich hier heimisch fühlen. Zu ersten Aufeinandertreffen ist in diesem Jahr bereits gekommen.

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Der Biss einer Kreuzotter kann für den Menschen tödlich sein. Allerdings kommt das nur sehr selten vor. Dennoch darf die Gefahr nicht unterschätzt werden. Mit einem Biss sollte man umgehend einen Arzt oder eine Notaufnahme aufsuchen. (mik)