Ostsee: Russisches U-Boot plötzlich in deutschen Gewässern aufgetaucht – Geheimauftrag!

Am vergangenen Wochenende beschattete die deutsche Marine ein russisches U-Boot (Symbolbild).
Am vergangenen Wochenende beschattete die deutsche Marine ein russisches U-Boot (Symbolbild).
Foto: imago images/ZUMA Wire

Informationen darüber, was sich alles in der Marine abspielt sind meist streng geheim. Aber trotzdem gibt es Meldungen, die an die Öffentlichkeit durchsickern. Aktuell gab es für die deutsche Marine in Kiel einen Geheimauftrag in der Ostsee.

Die deutsche Marine beschattete in der Ostsee nämlich ein russisches U-Boot: die „Novorossiysk“.

Ostsee: Russisches U-Boot in deutschen Gewässern

Das U-Boot soll 4.000 Seemeilen von Syrien bis nach Fehmarn zurück gelegt haben.

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Besonders macht das U-Boot vor allen Dingen die geringe Lautstärke. Sie gelten als extrem leise und erhielten deshalb schon den Spitznamen „Schwarzes Loch“.

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Das ist die Ostsee:

  • auch Baltisches Meer genannt
  • die Ostsee ist das zweitgrößte Brackwassermeer der Erde
  • die Fläche beträgt 412.500 Quadratkilometer
  • sie ist bis zu 459 Meter tief

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Aber was macht die „Novorossiysk“ nun in der Ostsee?

Ostsee: U-Boot kommt aus Syrien

Das russische U-Boot hatte Ende Dezember die syrische Marinebasis Tartus verlassen um über Mittelmeer, weseuropäische Küsten und die Nordsee bis in die Ostsee zu gelangen, wie die „Lübecker Nachrichten“ berichten.

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Erklärt wird dieser Umweg damit, dass die Türkei russischen Militärbooten das Passieren durch die Bosporus-Meerenge nicht erlaubt. Die Destination Ostsee ist aber trotzdem wichtig für Dockungen und Werftüberholungen.

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Ostsee: Länge des Aufenthalts noch unklar

Die deutsche Marine hatte nun den Auftrag das russische U-Boot zu eskortieren. So kam das in Kiel beheimatete Minenjagdboot „Weilheim“ zum Einsatz.

Das Minenjagdboot sowie die „Novorossiysk“ fuhren ohne das international eigentlich übliche automatische Identifikationssystem (AIS) und konnten nur mit Radar geortet werden.

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Hintergründe dieses Auftrags wurden von der Marine nicht preis gegeben.

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Auch wie lange das russische U-Boot in der Ostsee bleiben wird, ist unklar. Nach einem Jahr Einsatz in Syrien wird vermutet, dass die „Novorossiysk“ eine längere Werftüberholung in der Ostsee bekommt. (pag)