Ostsee: So dreist verhalten sich die Touristen – jetzt müssen sie dafür zahlen

An der Ostsee müssen zahlreiche Badegäste für ihr dreistes Verhalten zahlen.
An der Ostsee müssen zahlreiche Badegäste für ihr dreistes Verhalten zahlen.
Foto: imago stock&people

Die Ostsee hat im Corona-Sommer einen gewaltigen Besucheransturm erlebt. Immer wieder mussten Strandabschnitte gesperrt werden. In Mecklenburg-Vorpommern waren Tagesgäste bis vor kurzem nicht einmal erlaubt (MOIN.DE berichtete).

Der Andrang hat immer wieder zu Problemen an der Ostsee geführt. Denn nicht alle Urlauber verhalten sich korrekt. Für eine besonders dreiste Aktion müssen jetzt zahlreiche Badegäste zahlen.

Ostsee: Großer Andrang am Strand

Viele Badegäste versuchen nämlich, ihre Autos möglichst nah an den Stränden zu parken. Das bedeutet viel Arbeit für Polizei und Ordnungsämter. Sie verteilten an den vergangenen Wochenenden fleißig Strafzettel und mussten Verwarnungen aussprechen.

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Besonders heftig war die Situation in der Gemeinde Scharbeutz. Hier wurden laut „Lübecker Nachrichten“ an den vergangenen beiden Wochenenden 2.152 Verwarnungen im Zeitraum von Freitag bis Sonntag ausgesprochen. Dazu zählen auch die Strandabschnitte von Haffkrug.

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Allein vom 14. bis zum 16. August seien laut Bürgermeisterin Bettina Schäfer 881 Strafzettel ausgestellt worden. „Wesentliche Tatbestände sind Parken ohne Parkschein, Parken ohne Parkscheibe und Parken im absoluten Halteverbot“, wird Schäfer zitiert.

Sonderstreifen an der Ostsee unterwegs

Auch in Neustadt, Pelzerhaken und Rettin war an den Wochenenden viel los. Bürgermeister Mirko Spieckermann spricht bei den „Lübecker Nachrichten“ von 50 bis 150 Fällen – pro Tag.

Erste Gemeinden überlegen jetzt, ob sie die Parkkontrollen nicht sogar selbst in die Hand nehmen sollen. Schashagens Bürgermeister Rainer Holtz macht eine klare Ansage: „Dann gibt es öfter Knöllchen, nicht nur das eine Mal.“

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Doch hier war nicht nur das Fehlen von Parkscheiben oder -scheinen ein Problem. Touristen stellten ihre Autos nicht nur verbotenerweise auf Gehwegen ab, sondern auch unberechtigt auf Schwerbehindertenparkplätzen oder in Feuerwehrzufahrten. Das kann böse enden.

Deshalb rückte die Polizei aus. In der Lübecker Bucht wurden nach Angaben der Pressestelle der Polizei zuletzt 14 Sonderstreifen eingesetzt. Und sie konnten dann gleich noch etwas kontrollieren: die Einhaltung der Corona-Regeln. (mk)

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