Ostsee: Urlaub am Meer? Das musst du zum Ferienstart jetzt alles wissen

Die Ferien-Saison hat begonnen! Viele Urlauber lockt es dieses Jahr an die Strände der Nordsee und Ostsee. Doch einige wichtige Regeln müssen hier beachtet werden.
Die Ferien-Saison hat begonnen! Viele Urlauber lockt es dieses Jahr an die Strände der Nordsee und Ostsee. Doch einige wichtige Regeln müssen hier beachtet werden.
Foto: imago images/Kirchner-Media

In Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg und der Hauptstadt Berlin hat die Ferien-Saison begonnen. Und auch in anderen Bundesländern, wie Schleswig-Holstein, stehen die Schulferien vor der Tür. Viele Reisende zieht es da sicherlich auch an die Strände der Nordsee und Ostsee.

Doch wegen der Corona-Krise müssen dieses Jahr einige wichtige Regelungen während des Urlaubs an der Nordsee und Ostsee beachtet werden. MOIN.DE hat die wichtigsten Reise-Hinweise zusammengefasst.

Ostsee: Das gilt für Mecklenburg-Vorpommern

Bereits seit Ende Mai dürfen Reisende aus dem gesamten Bundesgebiet in Mecklenburg-Vorpommern wieder Urlaub machen. Doch auch hier gibt es Wichtiges zu beachten.

Voraussetzung für einen Urlaub im nord-östlichen Bundesland ist nämlich, dass eine Unterkunft oder ein Campingplatz gebucht wurden. Reisende aus Corona-Hotspots dürfen nicht einreisen, berichtet der „ADAC“.

Zu den Corona-Hotspots zählen Gebiete mit mehr als 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen. Urlauber aus diesen Regionen werden vom Betreiber einer Unterkunft am Tag vor der Anreise darüber informiert, dass sie auf ihren Urlaub verzichten müssen oder einen negativen Corona-Test vorweisen müssen.

Keine Tagesaufflüge für diese Personen

Zur Zeit zählen vor allem der Kreis Gütersloh und Warendorf in Nordrhein-Westfalen als Hotspot der Corona-Pandemie in Deutschland.

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Tagesausflüge an die Ostsee für Menschen aus anderen Bundesländern, als Schleswig-Holstein, sind derzeit untersagt. Wer jedoch vor Ort eine Unterkunft gebucht hat, darf die Strände natürlich besuchen.

Reisende müssen sich zudem in Museen, an Sehenswürdigkeiten und Freizeiteinrichtungen an die allgemeinen Hygieneregeln halten. Dazu zählen unter anderem das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung und die Einhaltung des Mindestabstands.

Das gilt für Schleswig-Holstein

Das nördliche Bundesland heißt Urlauber aus ganz Deutschland ebenfalls wieder willkommen. Reisende können hier eine Unterkunft in einer Pension, einem Hotel oder auf einem Campingplatz buchen.

Auch die Strände der Nordsee sowie Ostsee sind wieder zugänglich. Strandkörbe können vermietet werden. Ausflugsschiffe legen ebenfalls wieder ab.

Demnächst soll es zudem eine Smartphone-App geben, welche Überfüllung an den Stränden vermeiden soll. Wann genau diese App an den Start geht, ist noch nicht bekannt.

Jedoch gibt es schon konkrete Pläne, wie die Anwendung funktionieren soll: „Man kann über die App anmelden, dass man in einem bestimmten Zeitraum an einen Strandabschnitt will. Wenn dort noch Platz ist, bucht man sich ein und hat dann eine Zugangsberechtigung“, sagt Ministerpräsident Günther gegenüber dem „ADAC“.

Das gilt für Sylt

Urlauber, die eine Unterkunft auf der Ferieninsel Sylt gebucht haben, können wieder mit der Syltfähre nach Dänemark fahren.

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Reisende, die nicht aus Schleswig-Holstein stammen, müssen eine Buchungsbestätigung der Fähre und der Unterkunft oder des Campingplatzes auf Sylt vorweisen, um mit der Fähre fahren zu können. Dänemark darf in diesem Fall nur ein Transitland sein.

Wie auch in Schleswig-Holstein gelten auch auf Sylt die Abstands- und Hygieneregeln.

Das gilt für Niedersachsen

Auch nach Niedersachsen dürfen Urlauber aus ganz Deutschland wieder anreisen. Restaurants, Museen und viele andere Freizeiteinrichtungen haben hier wieder geöffnet. Beim Besuch dieser müssen sich Reisende selbstverständlich an Hygiene- und Abstandsregeln halten.

Menschen aus Corona-Hotspots dürfen nicht nach Niedersachsen einreisen. Es sei denn sie können einen negativen Corona-Test, der nicht älter als 48 Stunden ist, vorweisen. Diese Regelung gilt laut „ADAC“ vorerst bis zum 5. Juli.

Das gilt auf den Ostfriesischen Inseln

Die Ostfriesischen Inseln können von Übernachtungsgästen ebenfalls wieder besucht werden. Auf einigen der Inseln gibt es für Tagestouristen jedoch Sonderregelungen.

So dürfen sich auf Langeoog maximal 200 Tagestouristen pro Tag aufhalten. An den Wochenenden ist ihnen die Einreise auf die Insel verboten.

Auf Wangerooge gelten aufgrund des Sommerferienstarts für Tagestouristen vom 25. bis 29. Juni sowie am 4. und 5. Juli Einschränkungen.

Norderney und die weiteren Inseln

Tagesausflüge auf Norderney sind mindestens noch bis zum 30. Juni verboten. Möchte man die Insel dennoch besuchen, muss man eine Übernachtung buchen.

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Auch die Inselfähren verkehren nach einem Sonderfahrplan, da Schiffe im Moment noch nicht ausgelastet sein dürfen. Nach und nach werde jedoch der Regelbetrieb wieder aufgenommen, so der „ADAC“.

Auf den Inseln Borkum, Baltrum, Juist und Spiekeroog gibt es hingegen keine Einschränkungen für Touristen. (kf)