Ostsee: Alle wollen jetzt an DIESEN Ort – er ist völlig ausgelastet

Auch im Oktober ist der Andrang in manchen Orten in Schleswig-Holstein hoch.
Auch im Oktober ist der Andrang in manchen Orten in Schleswig-Holstein hoch.
Foto: imago images/Leo

Die Ferien in Schleswig-Holstein und Hamburg sind an diesem Samstag gestartet. Und was einige Urlaubsorte besonders freut: Der Trend zum Urlaub ist im nördlichsten Bundesland weiter ungebrochen, wie eine Sprecherin der Tourismus-Agentur Schleswig-Holstein sagte. Dabei sind nicht nur die klassischen Badeorte an Nord- und Ostsee beliebt, sondern auch das Binnenland.

So gebe es in der Schleiregion und der Region Eider-Treene-Sorge nur noch wenige freie Kapazitäten, sagte die Sprecherin auf Anfrage. Eine Besonders hohe Auslastung gibt es aber vor allem an einem Ort an der Ostsee.

Ostsee und Nordsee: Ferienorte freuen sich

Doch zunächst zur Nordsee: In Büsum lägen die Buchungszahlen deutlich über dem Vorjahresniveau, sagte die TASH-Sprecherin.

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Das ist die Ostsee:

  • auch Baltisches Meer genannt
  • die Ostsee ist das zweitgrößte Brackwassermeer der Erde
  • die Fläche beträgt 412.500 Quadratmeter
  • sie ist bis zu 459 Meter tief

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Auch auf der Nordseeinsel Föhr ist die Nachfrage für die Nachsaison besser als im Vorjahr. Es gebe viele Anfragen nach Quartieren, aber auch nach Hygienekonzepten, Stornierungsbedingungen und Corona-Fallzahlen auf der Insel, sagte die Sprecherin. Gebucht werde dann allerdings deutlich kurzfristiger.

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An der Ostseeküste sind Grömitz und besonders die Insel Fehmarn gefragt. Auf Fehmarn liege die derzeitige Auslastung der buchbaren Unterkünfte laut der Sprecherin bei etwa 94 Prozent!

Im Ostseebad Grömitz bewege sich die Auslastungsquote derzeit zwischen 80 und 85 Prozent, das entspreche in etwa dem Niveau des Vorjahres.

Ostsee: Lübeck weniger gefragt

Weniger gut sieht es dagegen für den Städtetourismus im Land aus. Die Hansestadt Lübeck verbucht den Angaben zufolge momentan eine Auslastung von 49 Prozent. Im Vorjahreszeitraum lag sie bei 59 Prozent. Im zu Lübeck gehörenden Ostseebad Travemünde zeichnet sich ein ähnlicher Trend ab.

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Ministerpräsident Daniel Günther (CDU) hatte in der vorigen Woche an die Bürger appelliert, angesichts des derzeitigen Infektionsgeschehens in den Herbstferien auf größere Reisen zu verzichten. So sicher wie in Schleswig-Holstein sei es in kaum einer anderen Region, sagte Günther.

Bildungsministerin Karin Prien machte einen ähnlichen Vorschlag, legte den Schleswig-Holstein aber zudem noch eine ganz besondere Investition ans Herz. Mehr dazu kannst du >>> hier lesen. (dpa/rg)