Ostsee: Mann macht spektakuläre Entdeckung im Wasser – „Echtes Glück“

Ein Mann blickt auf die Eckernföder Bucht. Hier in der Nähe gab es die spektakuläre Sichtung.
Ein Mann blickt auf die Eckernföder Bucht. Hier in der Nähe gab es die spektakuläre Sichtung.
Foto: imago images/penofoto

Der Norden ist so manchen Sturm gewohnt. Da verwundert es auch nicht, dass nach einem stürmischen Seetag an der Ostsee neben Algen und Schilf auch zahlreiche Muscheln angespült werden. Doch mit Tausenden Seesternen hätte wohl niemand gerechnet (MOIN.DE berichtet).

Nun wundert man sich über eine grandiose Entdeckung und fragt sich, ob erneut das stürmische Wetter an der Ostsee dafür verantwortlich ist?

Ostsee: Wal-Sichtung in der Eckernförder Bucht

Die Rede ist von einer ganz besonderen Sichtung am Sonntagvormittag: In der Eckernförder Bucht vor Lindhöft entdeckte ein Vogelbeobachter einen Wal (Die „Eckernförder Zeitung“ berichtet).

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Und das sei nur ein Zufall gewesen. Der Mann wollte ja eigentlich nach Vögeln Ausschau halten, doch dann fiel ihm die Sensation auf.

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Das ist die Ostsee:

  • auch Baltisches Meer genannt
  • die Ostsee ist das zweitgrößte Brackwassermeer der Erde
  • die Fläche beträgt 412.500 Quadratkilometer
  • sie ist bis zu 459 Meter tief

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„Offenbar beobachtete er gerade in die Richtung“, berichtet Dagmar Struß, die Leiterin der Nabu-Landesstelle Schweinwalschutz, der „Eckernförder Zeitung“.

Nur 300 Meter entfernt soll sich das Tier befunden haben und nach Einschätzungen des Beobachters zehn Meter lang gewesen sein. Das Säugetier soll auch nur mal kurz aufgetaucht sein und habe dabei „einen beeindruckenden Blas gezeigt“.

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Dass es sich wirklich um einen Wal handelte sei auch durch ein weiteres Merkmal zu bestätigten: Der Vogelbeobachter habe auch die Rückenflosse deutlich erkennen können.

Ostsee: Wal soll zehn Meter lang gewesen sein

Nur über die Walart ist man sich noch unschlüssig. Vermutungen gehen in Richtung Finnwal oder Buckelwal.

Dass er auf jeden Fall nicht durch den Sturm in die Eckernförder Bucht gespült wurde, sei auch klar.

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Dagmar Struß nimmt an, dass der Wal auf Fischfang war, heißt es in dem Bericht. Das würde auch zur Walsichtung vom 17. Januar nahe Dänemark passen. Da bekam sie eine Nachricht von einem dänischen Walexperten, der sie über „einen großen Wal im Langeland-Belt“ unterrichtet hat.

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Die Heringsschwärme hätte in laut Struß dann in die Eckernförder Bucht gelockt. Ob es sich aber wirklich um das selbe Tier handle, könne man nicht genau sagen.

Ostsee: Nabu bittet um Mitteilung weiterer Wal-Sichtungen

Dagmar Struß bittet darum, ihr weitere Wal-Sichtungen unbedingt mitzuteilen: Nabu-Landesstelle Schweinswalschutz in Neumünster, Tel. 04642/925412, Mail Dagmar.Struss@NABU-SH.de

Walsichtung in der Ostsee im Jahr 2015

Die letzte Walsichtung in der Eckernförder Bucht hatte es übrigens vor knapp sechs Jahren gegeben am 1.Mai 2015.

(pag)

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