Ostsee: Zwei Einsätze für die Seenotretter – Angelausflug endet tödlich

Ein Schiff der Seenotretter an der Ostsee.
Ein Schiff der Seenotretter an der Ostsee.
Foto: imago/Christian Schroedter

Tragischer Unfall an der Ostsee! Bei einem Angelausflug an der Ostsee ist am Dienstag ein 62-Jähriger Mann verstoben.

Zwar rückten die Seenotretter direkt aus, doch als sie am Einsatzort an der Ostsee eintrafen, konnten sie nichts mehr für den Angler tun.

Ostsee: Seenotretter versuchten den Mann wieder zu beleben

Der Hamburger ist beim Angeln in der Schlei bei Kappeln (Kreis Schleswig-Flensburg) tödlich verunglückt, wie die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) am Mittwoch mitteilte. Es ist unklar, wie es zu dem Unfall kommen konnte. Laut DGzRS hat das Wasser der Schlei derzeit eine Temperatur von fünf Grad Celsius.

Der Kapitän eines Schleppers hatte die Seenotretter alarmiert, weil er kurz hinter Rabelsund ein kleines Schlauchboot und eine Person im Wasser sah. Er konnte sich wegen des Tiefgangs seines Schleppers aber nicht selbst nähern. Das Seenotrettungsboot „Hellmut Manthey“ lief aus in Richtung des Schlauchbootes. Darin befanden sich nur eine Jacke und ein Eimer mit Fischen.

Die Einsatzkräfte bargen den etwa 200 Meter entfernt im Wasser treibenden Mann und starteten Wiederbelebungsversuche.

Ostsee: Angelausflug endete tödlich

Nach Rücksprache mit der Rettungsleitstelle brachten sie ihn ohne Unterbrechung der Maßnahmen nach Kappeln, wo Sanitäter und Notärztin übernahmen.
Um 18.20 Uhr wurde der Mann mit dem Rettungswagen zum Hubschrauber gebracht, der auf dem Sportplatz Kappeln gelandet war.

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Von dort wurde er per Hubschrauber in ein Krankenhaus geflogen. Wie zwischenzeitlich mitgeteilt wurde, überlebte der Mann den Unfall jedoch leider nicht.

Danach folgte aber gleich der nächste Einsatz für die Seenotretter. Am Dienstagabend ereignete sich ein weiterer Einsatz in der Ostsee vor Strande (Kreis Rendsburg-Eckernförde). Dabei kamen die Seenotretter der Besatzung eines manövrierunfähigen Fischkutters zu Hilfe.

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Ein Teil des Netzes war in den Propeller des Kutters geraten. Deshalb trieb das gut zehn Meter lange Boot vor Strande. Das Tochterboot des Seenotrettungskreuzers „SK 41“ schleppte den Kutter in den Strander Hafen.

(dpa/ pag)