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Putin: Diese Rede lässt tief blicken – „Notfalls machen wir sie auf dem Scheißhaus kalt“

Wladimir Putin: Das ist Russlands Machthaber

Mit dem Angriffskrieg gegen die Ukraine hat Wladimir Putin weltweit für Entsetzen gesorgt.

Durch sein Handeln hat der russische Präsident endgültig mit dem Westen gebrochen. Dabei hat Wladimir Putin schon in der Vergangenheit immer wieder sein hässliches Gesicht gezeigt.

Die ZDF-Doku „Putin gegen die Welt“ zeigt, wie sich die westliche Welt von dem Despoten hat blenden lassen.

Putin: So tickt der russische Präsident wirklich

Wer wissen will, wie Wladimir Putin tickt, der muss tief in die russische Geschichte eintauchen. In den russischen Stolz. Die gekränkte Seele nach dem Zerfall der Sowjetunion. Der russischen Niederlage im Kalten Krieg.

Der muss wissen, dass Wladimir Putin während des Zusammenbruchs der DDR als KGB-Offizier in Dresden stationiert war. Für ihn ein politisches Schlüsselerlebnis, wie es in der ZDF-Doku heißt: „Die friedliche Revolution hat einen allzu schwachen Staat viel zu leicht besiegt.“

Die Lehren, die Putin daraus gezogen hat, müssen seine politischen Gegner seit seiner Machtübernahme mit brutaler Härte und Unterdrückung ausbaden.

Putin übernimmt die Macht – in ungünstiger Position

Als Geheimdienst-Chef musste Putin mit ansehen, wie Russland unter einem schwachen Präsidenten Boris Jelzin in eine tiefe Krise rutschte.

Der ernannte ihn 1999 überraschenderweise zum kommissarischen Präsidenten. Doch zu dieser Zeit war Putin für viele Russen ein unbeschriebenes Blatt.

Seine Chancen bei den anstehenden Wahlen gewählt zu werden, schätzten Kreml-Berater als äußerst gering ein – zumal er vom unbeliebten Jelzin ins Amt gehoben wurde.

„Notfalls machen wir sie auf dem Scheißhaus kalt“ – Putin-Rede lässt tief blicken

Doch genau in dieser Zeit gingen in Moskau plötzlich mehrere Bomben hoch. Vier Wohnblöcke wurden durch Attentate zerstört. Mehr als 300 Menschen starben.

Die Schuldigen waren schnell gefunden: Attentäter aus Tschetschenien, mit denen Russland zuvor Krieg führte.

Putin nutzte die Chance, um dem russischen Volk vor der Wahl Stärke und Entschlossenheit zu demonstrieren. Seine Rede lässt tief blicken: „Wir werden die Terroristen überall hin verfolgen. Notfalls machen wir sie auch auf dem Scheißhaus kalt. Sonst noch Fragen?“

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Durch sein unmissverständliches Auftreten und dem Versprechen einer blutigen Rache an unschuldigen Russen stieg seine Beliebtheit im russischen Volk in ungeahnte Höhen.

Enthüllungen darüber, dass nicht tschetschenische Terroristen, sondern der russische Geheimdienst mit großer Wahrscheinlichkeit hinter den Anschlägen steckte, wurden mit Gewalt vertuscht.

Putin beginnt brutalen Krieg – ein Muster

Putin reagierte auf die vermeintlichen tschetschenischen Attentate 1999 mit einem brutalen Vernichtungsangriff gegen Tschetschenien.

„Wir hielten einen Krieg für zu gefährlich für seine Wahlkampagne und rieten ihm davon ab“, erinnert sich Putins ehemalige Berater Gleb Pawlowski und weiter: „Doch er sagte: ‚Wenn ich verliere, dann verliere ich. Aber ich mache keinen Rückzieher‘. Als er das sagte, war er richtig in Rage.“

Zehntausende Menschen, darunter viele Zivilisten, verloren in diesem Krieg ihr Leben. Russland-Korrespondent Christian Neef berichtet von einer kompromisslosen Wucht der Angriffe auf die tschetschenische Hauptstadt Grosny.

„Und das ist im Prinzip damit zu vergleichen, was er (Putin, Anm. der Red.) jetzt in Kiew und in Charkiw macht“, so Neef.

Die Dokumentation Putin gegen die Welt kannst du hier in der ZDF-Mediathek nachschauen.