Rostock: Dieser Plan passt Einwohner gar nicht! „Dinge, die die Welt nicht braucht“

Was in Rostock passieren soll, gefällt manchen Anwohner so gar nicht.
Was in Rostock passieren soll, gefällt manchen Anwohner so gar nicht.
Foto: picture alliance / ZB & imago images

Dieses Thema sorgt nicht nur in Rostock immer wieder für Ärger. Je weiter sich die E-Scooter in Großstädten verbreiten, desto lauter wird die Kritik an den kleinen Gefährten.

Nun sollen die Stadt Rostock noch mehr E-Roller bekommen. Da haben so manche Einwohner überhaupt keine Lust drauf.

Rostock: Was in der Stadt passieren soll, lässt die Einwohner vor Wut toben!

Denn neben den beiden Anbietern Bolt und Lime soll es zwei weitere Vermieter geben, die noch in diesem Sommer ihre Fahrzeuge in der Hansestadt anbieten wollen.

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Bis zu 2.400 Roller wären dann im Stadtgebiet von Rostock möglich. In Warnemünde und im Innenstadtbereich ist die Anzahl jedoch beschränkt.

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Das ist Rostock:

  • Die größte Stadt unter den 84 Städten des Bundeslandes Mecklenburg-Vorpommern ist Rostock
  • Dort leben rund 209.000 Menschen (Stand: 2019)
  • Die Hafenstadt reizt doch ihre attraktive Lage an der Ostsee
  • Bekannt ist sie außerdem als Universitätsstadt mit der im Jahr 1419 gegründeten Uni
  • Rostock ist nicht nur ein beliebter Urlaubsort, sondern auch Wirtschafts- und Verkehrsknotenpunkt im Norden Deutschlands

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Mit einer neuen Strategie werde versucht, „trotz einer Zunahme der Anbieter und der Tretroller einen ordnungsgemäßen Betrieb der Leih-Tretroller bei fairen Marktbedingungen in Rostock abzusichern“, heißt es von der Stadtverwaltung, berichtet „Rostock Heute“.

Rostock: Bis zu 2.400 neue Fahrzeuge für die Stadt

Das bedeutete, dass jeder neue Anbieter bis zu 600 Fahrzeuge in den Verkehr bringen darf. Von den 2.400 neuen wären in der Innenstadt zunächst 500 und in Warnemünde nur 120 erlaubt.

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Dies sind allerdings immer noch deutlich mehr als das vor einem Jahr von der Verwaltung angepeilte Maximum von 300 Elektromietrollern für den Innenstadtbereich.

Für die Nutzung eines E-Rollers fallen in der Regel Kosten von 1,00 Euro pro Fahrt (Entsperrgebühr) sowie 15 bis 25 Cent pro Minute an. Beim estnischen Anbieter Bolt sollen es – zumindest in der Startphase – nur 5 Cent pro Minute sein, ohne Freischaltgebühr.

Die Einheimischen sind jedoch verärgert, denn immer wieder beeinträchtigen die abgestellten E-Scooter die Sicherheit anderer Verkehrsteilnehmer. Viele finden die Fahrzeuge aber auch einfach nur unnötig.

Rostock: „Dinge, die die Welt nicht braucht

So schreibt ein Mann auf Facebook: „Dinge, die die Welt nicht braucht! Stehen oder liegen nur unnütz in der Gegend rum oder mittlerweile stehen/liegen sie öfter mitten auf dem Weg. Gerade im Dunkeln ist es echt ein Problem. Vor allem, weil oft die Beleuchtung nicht mehr funktioniert.“

Ein anderer beschwert sich: „Reicht nicht, wenn die Fußgängerwege mit Fahrrädern vollgestellt sind, jetzt müssen sie auch noch mit mehr E-Rollern vollgestellt werden.“

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Eine Frau hat einen besseren Vorschlag: „Man sollte lieber zusätzlich E-Autos oder Hybrid finanzieren ,Carsharing'! Teilweise sind die Straßen für diese Roller gar nicht befahrbar. Wenn aufgerüstet werden soll, dann anderes - vielseitig! Solche E-Roller kaufen viele selbst - kenne genug.“

Zuletzt sorgte der Rostocker Oberbürgermeister Madsen für Aufsehen, als er für einige Sekunden im TV zu sehen war. Dafür bekam er viel Kritik. >>> Hier geht es zur ganzen Geschichte. (oa)