„Rote Rosen“: Serienstar liest Fan-Kommentare und ist entsetzt – „Geht unter die Gürtellinie“

Herbert Schäfer, der die Rolle des Andreas in der Serie „Rote Rosen“ spielt, ist entsetzt über einige Fan-Kommentare.
Herbert Schäfer, der die Rolle des Andreas in der Serie „Rote Rosen“ spielt, ist entsetzt über einige Fan-Kommentare.
Foto: ARD/Nicole Manthey

An den Moment, als Schauspieler Herbert Schäfer den glücklichen Anruf bekam, dass er die Rolle des Andreas Schröder in der ARD-Serie „Rote Rosen“ spielen darf, kann dieser sich noch ganz genau erinnern.

Der 52-Jährige saß im Medienhafen in Düsseldorf und als seine Agentin anrief und die gute Nachricht überbrachte, sei ihm die „Kinnlade“ runtergeklappt, erzählt der Darsteller in einem Video. Ein neues, schönes Kapitel bei „Rote Rosen“ in Lüneburg begann.

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Rote Rosen“: Das Doppelleben des Andreas

Denn Herbert Schäfer ist begeistert von der Arbeit mit der Crew hoch im Norden. Die Chemie stimme zwischen allen und deswegen sei es auch möglich, das harte Pensum zu absolvieren und jeden Tag eine ganze Folge zu produzieren, erzählt der „Rote Rosen“-Star.

Dass es am Set sehr warmherzig zwischen allen Beteiligten zugeht, hörte man in der Vergangenheit schon des Öfteren von den Schauspielern und Mitarbeitern. Da muss also etwas dran sein.

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Herbert Schäfer selbst spielt seit dieser Staffel den Andreas Schröder und ist Lebensgefährte von Mona. Für sie und seine Adoptivtochter Sara tut er alles.

Allerdings ist der charmante Vertriebler auch viel auf Reisen, wo er eine anderen Frau nahe kam: Tatjana, mit der er sogar ein Kind zeugte. Und die zog eines Tages ebenfalls nach Lüneburg und freundete sich ausgerechnet auch noch mit seiner Lebensgefährtin Mona an.

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Das ist „Rote Rosen“:

  • „Rote Rosen“ ist eine deutsche TV-Serie, die in Lüneburg spielt
  • Seit 2006 wird „Rote Rosen“ außer an Feiertagen montags bis freitags in der ARD ausgestrahlt
  • Insgesamt 17 Staffeln von „Rote Rosen“ gibt es mittlerweile
  • Die Dreharbeiten zur 18. Staffel haben begonnen
  • Dabei stehen erstmals zwei weibliche Hauptdarstellerinnen im Mittelunkt

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Rote Rosen“: Vielen Fans ein Dorn im Auge

Andreas jedoch kommt nicht auf die Idee, das Ganze aufzulösen und macht beiden weiter etwas vor. Er will niemandem wehtun. Vielen Fans von „Rote Rosen“ ist das ein Dorn im Auge, es gibt entsprechende Kritik an der Rolle (MOIN.DE berichtete). Und die ist natürlich nicht immer ganz so schön.

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Ab und zu bekommt das auch Schauspieler Herbert Schäfer mit, wie er erzählt. Auch wenn er es generell meide, solche Kommentare zu lesen.

„Rote Rosen“: „Manchmal irgendwie verletzend“

Wenn es aber doch mal passiere, komme es auf seine Tagesverfassung an, was negative Kommentar in ihm auslösen. „Manchmal ist es natürlich irgendwie verletzend“, sagt Herbert Schäfer in einem Video auf Youtube.

Manchmal könne er aber auch lächeln oder drüber lachen. „Angenehm finde ich das nicht. Ich habe schon das Gefühl, ich bin zumindest jetzt gerade, in dieser Staffel, der Prügelknabe der Serie.“

Rote Rosen Herbert Schäfer

Rote Rosen“: Unter der Gürtellinie

Ihm sei aber auch gesagt worden, dass es immer eine Person gebe, an der sich die Zuschauer besonders reiben würden. Er könne es verstehen, dass das bei seiner Rolle, die zwei Frauen hat und diesen etwas vormacht, der Fall sei.

Die Zuschauer von „Rote Rosen“ werden gerne mal sehr deutlich mit ihren Worten, wenn ihnen bestimmtes Verhalten von Serienfiguren missfällt.

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Mehr aus der Serie „Rote Rosen“:

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Lesen müsse er die Kommentare aber alle nicht, sagt Herbert Schäfer. „Das geht schon teilweise unter die Gürtellinie“.

Die Rolle des Andreas Schröder ist aber längst nicht die einzige, die kritisiert wird. Es gibt auch andere Charaktere, die gerne mal ins Kreuzfeuer geraten, wie du >>> hier nachlesen kannst.

Und dass es auch Menschen gibt, die Andreas nicht kritisieren, sondern genau das Gegenteil tun, erfährst du >>> hier. (rg)