„Rote Rosen“: Ex-Star geht diesen wichtigen Schritt – „Wir sollten endlich den Mut haben“

„Rote Rosen“-Stars von links nach rechts: Mickey Hardt, Hakim-Michael Meziani und Constantin Lücke.
„Rote Rosen“-Stars von links nach rechts: Mickey Hardt, Hakim-Michael Meziani und Constantin Lücke.
Foto: imago images/Future Image

Bei den „Rote Rosen“ gibt es einige Charmeure und Frauenhelden. So spielte auch Constantin Lücke ab Mai 2016 rund 350 Folgen die Rolle des Hotel-Manager Patrick Mielitzer, der seine Anziehungskraft auf die Frauen nicht verstecken konnte.

Im August 2017 verließ er schließlich die „Rote Rosen“ und kehrte Lüneburg den Rücken. Aktuell sorgt Constantin Lücke aber mit etwas ganz anderem für Aufsehen.

„Rote Rosen“-Star mit wichtiger Nachricht

Das Cover der aktuellen Ausgabe des „Süddeutsche Zeitung Magazin“ zeigt 185 Schauspielerinnen und Schauspieler, die sich offen als lesbisch, schwul, bi, queer, nicht-binär und trans zeigen.

Unter dem Hashtag „#actout“ möchten die Beteiligten des Manifests diesem Thema mehr Aufmerksamkeit zukommen lassen.

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Das ist „Rote Rosen“:

  • „Rote Rosen“ ist eine deutsche TV-Serie, die in Lüneburg spielt
  • Als erste deutsche Telenovela stehen bei „Rote Rosen“ Frauen mittleren Alters im Mittelpunkt
  • Seit 2006 wird „Rote Rosen“ außer an Feiertagen montags bis freitags in der ARD ausgestrahlt
  • Aktuell wird die 18. Staffel von „Rote Rosen“ ausgestrahlt, dabei war die Produktion zunächst auf 100 Folgen begrenzt

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Auch Lücke ist offen homosexuell und teilt das Cover auf seinem Instagram-Account: „Ich bin stolz ein Teil des 'actout-Manifest' sein zu dürfen.“

„Rote Rosen“-Star über Diversität

Neben „Rote Rosen“ ist der Schauspieler auch bekannt durch Serien wie „Unter uns“ oder dem Film „Fucking Berlin“.

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Und obwohl er auf Männer steht, spielte er wie auch bei den „Rote Rosen“ meistens heterosexuelle Rollen wie den typischen Frauenheld, da er selbst gutaussehend und charismatisch ist.

Er selbst wünsche sich aber mehr Diversität: „Unsere Gesellschaft ist bunt und divers, wir sollten endlich den Mut haben, dies auch zu zeigen.“, verrät Lücke im Interview mit der „Deutsche Welle“.

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Mehr zu „Rote Rosen“:

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Dabei seien andere Länder bereits Vorreiter in dieser Thematik. An Skandinavien könne man sich ein Beispiel nehmen:

„Der Kommissar, der abends nach Hause kommt und seinen Mann begrüßt und nebenbei mit seiner Tochter telefoniert. Es wird nicht thematisiert, sondern beiläufig erzählt. Die normalste Sache der Welt!“ (pag)