„Rote Rosen“-Darsteller spricht über sein Comeback – „Es war ein bisschen wie...“

„Theo“ spielte unter anderem in der elften Staffel von „Rote Rosen“ mit.
„Theo“ spielte unter anderem in der elften Staffel von „Rote Rosen“ mit.
Foto: picture alliance / dpa

Lüneburg. Ein kleines Trostpflaster für die „Rote Rosen“-Fans. Der Serientod von Torben Lichtenhagen sorgt bei vielen Zuschauern für Enttäuschung und Wut. Immerhin sorgt das traurige Ereignis für ein Wiedersehen.

Torbens Sohn, Theo Lichtenhagen kehrt für einige Folgen zu „Rote Rosen“ zurück (MOIN.DE berichtete). In einem Interview hat Darsteller Frederic Böhle nun über sein Comeback gesprochen.

„Rote Rosen“: Böhle steht wieder in Lüneburg vor der Kamera

Es ist schon lange kein Geheimnis mehr: Torben Lichtenhagen (Joachim Kretzer) stirbt an einer Schussverletzung stirbt. Knapp zehn Jahre lang war Kretzer fester Bestandteil der Sendung.

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Die Beerdigung von Torben zieht Theo wieder nach Lüneburg. Für drei Wochen und 15 Folgen steht der 32-jährige „Rote Rosen“-Darsteller laut der „Landeszeitung“ bald wieder vor der Kamera. Die Folgen mit ihm werden voraussichtlich im September zu sehen sein.

Die Verantwortlichen von „Rote Rosen“ haben sich ein Comeback gewünscht

Das Produktionsteam von „Rote Rosen“ hatte bereits im vergangenen Jahr angefragt, ob sich Böhle nicht vorstellen könne, für einen Gastauftritt wieder in die Rolle des Theo zu schlüpfen.

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Das ist „Rote Rosen“:

  • „Rote Rosen“ ist eine deutsche TV-Serie, die in Lüneburg spielt
  • Als erste deutsche Telenovela steht bei „Rote Rosen“ eine Frau im Alter von Mitte vierzig im Mittelpunkt
  • Seit 2006 wird „Rote Rosen“ außer an Feiertagen montags bis freitags in der ARD ausgestrahlt
  • Insgesamt 17 Staffeln von „Rote Rosen“ gibt es mittlerweile, dabei war die Produktion zunächst auf 100 Folgen begrenzt

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Doch der Darsteller hatte zu diesem Zeitpunkt andere Pläne. Auch als er dieses Jahr angefragt wurde, hatte er eigentlich andere Projekte am Laufen.

Wegen Corona verschob sich allerdings ein Drehtermin und der Darsteller sagte doch zu. „Dafür hätte ich sogar in Kauf genommen, dass sich mein Rosen-Dreh eine Woche lang mit einem Theaterprojekt in Berlin überschneidet“, sagte Böhle der „Landeszeitung“.

„Ich hätte tagsüber in Lüneburg gedreht und abends in Berlin auf der Bühne gestanden.“

Großes Tief für den „Rote Rosen“-Darsteller

Eigentlich war sein ganzes Schauspieler-Jahr durchgeplant. Doch das änderte sich mit der Pandemie. „Dann kamen plötzlich täglich Mails mit Absagen und ich hatte ein großes Tief. Das war keine leichte Zeit, aber jetzt geht es ja so langsam wieder richtig los“, sagte der Darsteller in einem Gespräch mit der „Landeszeitung“.

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Nach dem Dreh für „Rote Rosen“ geht es für ihn unter anderem nach Heidenheim, wo er zu Beethovens Egmont den Text Goethes rezitieren wird.

Wiedersehen mit alten und neuen „Rote Rosen“-Bekannten

Am Set in Lüneburg stand für Böhle zuvor jedoch ein Wiedersehen mit vielen alten Bekannten, aber auch neuen Gesichtern der Serie auf dem Programm. „Auf der Fahrt hierhin hatte ich schon ein mulmiges Gefühl. Es war ein bisschen so, wie zu einer alten Liebe zurückzukehren“, sagte Böhle der „Landeszeitung“.

Doch die Unsicherheit verflog schnell. „Ich hatte am Set sofort wieder ein wohliges Gefühl. Es gab keine Hürden, die Atmosphäre war trotz der ganzen Corona-Umstände ausgesprochen gut“, lautete da sein Resümee.

Weiteres „Rote Rosen“-Comeback geplant?

Für Böhle ist das nicht die erste Rückkehr in die Serie. Bereits von 2014 bis 2018 spielte er in der Serie mit einer längeren Unterbrechung mit. Ob es nach dem zweiten Comeback in Zukunft auch noch eine weitere Rückkehr geben wird, ist unklar.

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„Diese Entscheidung obliegt nicht mir. Grundsätzlich glaube ich, dass die große Geschichte der Figur auserzählt ist, aber kleine Tupfer, wie jetzt bei diesem kurzen Gastspiel, könnte ich den Rosen sicher immer mal wieder geben“, sagt er.