„Rote Rosen“: Er starb den Serientod – doch jetzt wird er von den Serien-Machern zurückgeholt

Ein Wiedersehen gibt es bei „Rote Rosen“.
Ein Wiedersehen gibt es bei „Rote Rosen“.
Foto: imago/Spöttel Picture

Lüneburg. Ähnlich wie beim Tod von Torben Lichtenhagen war der Aufschrei von den Fans von „Rote Rosen“ damals groß.

So wie es oft der Fall ist, wenn beliebte Figuren eine Serie verlassen müssen. In den wenigsten Fällen kommen sie zurück. Doch bei „Roten Rosen“ tritt so ein Fall jetzt ein.

„Rote Rosen“: Beliebter Darsteller kehrt zurück

Dafür kehrt der Schauspieler sogar extra nach Lüneburg zurück. Die Rede ist von Ludger Burmann. Fans von „Rote Rosen“ dürften ihn jedoch eher als Willy Berger kennen.

Dafür, dass Burmann vor wenigen Monaten „gestorben“ ist, macht der 64-Jährige einen sehr lebendigen Eindruck. Davon können sich jetzt auch die Zuschauer der Sendung überzeugen. Denn er ist mittlerweile in die TV-Serie zurückgekehrt.

Autoren von „Rote Rosen“ sehen Fehler ein

Die Drehbuchautoren von „Rote Rosen“ sahen wohl ein, dass es nicht die beste Idee war, den beliebten Darsteller aus der Serie zu streichen. Bei den Zuschauern kam Burman nämlich immer gut an. Nach seinem Serientod schrieben viele Fans in den sozialen Medien, dass sie den Schauspieler, der durch seinen rauen Ruhrpott-Dialekt aufgefallen war, sehr vermissen.

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Das ist „Rote Rosen“:

  • „Rote Rosen“ ist eine deutsche TV-Serie, die in Lüneburg spielt
  • Seit 2006 wird „Rote Rosen“ außer an Feiertagen montags bis freitags in der ARD ausgestrahlt
  • Bei „Rote Rosen“ steht eine Frau im Alter von Mitte vierzig im Mittelpunkt
  • Insgesamt 17 Staffeln von „Rote Rosen“ gibt es mittlerweile

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Die Macher erkannten, dass sie einen Fehler gemacht hatten und wollten Burmann zurück ins Boot holen. „Sie haben gesagt, es war scheiße, dass wir dich haben sterben lassen“, berichtet der Schauspieler der „Landeszeitung“.

Macher von „Rote Rosen“ kommen auf geniale Idee

Doch wie soll Burmann wieder in der Serie mitspielen? Der Charakter Willy Berger ist doch schließlich gestorben. Ihn einfach wieder auferstehen zu lassen oder seine ganze Geschichte ungeschehen zu machen, geht nicht so einfach. Das müssen sich auch die Produzenten gedacht haben. Sie sind daher auf eine raffinierte Idee gekommen.

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So war Burmann zunächst in einem Zwischengastspiel als Geist des Verstorbenen zu sehen. Danach bekam er eine völlig neue Rolle. Nun spielt er den Bruder von Willy Berger. Dieser ist mit 20 Jahren in die USA ausgewandert und zieht nun wieder nach Deutschland – genauer gesagt nach Lüneburg.

Damit der neue Charakter sich von Willy unterscheidet, tritt Burmann jetzt mit Vollbart und weniger Pott-Sprache auf. „Er ist aber ganz anders als der bodenständige Willy“, kommentiert der Darsteller seine Rolle in einem Gespräch mit der „Landeszeitung“. „Er war fünfmal verheiratet, hat sechs, sieben oder acht Kinder und baggert trotz seines Alters immer noch an den Mädels.“

Fans von „Rote Rosen“ entscheiden

Wie die „Landeszeitung“ weiter berichtet, soll Burmann mit seiner neuen Rolle mehr Präsenz in der Serie bekommen. Zuschauer werden ihn unter anderem als Mitarbeiter in einer Imbissbude sehen.

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Sein Schauspieler-Vertrag gilt ersteinmal für die nächste Staffel von „Rote Rosen“. Doch sollte Burmann gut bei den Zuschauern der Sendung ankommen, ist nicht ausgeschlossen, dass er dieses Mal ein längeres Serienleben spendiert bekommt. >>> Wie die Fans auf die Rückkehr reagiert haben, erfährst du HIER. (kf)