„Rote Rosen“-Fans haben genug von der Serie – „So schlecht gemacht“

Die neuen „Rote Rosen“-Folgen sorgen bei vielen Fans für Unmut.
Die neuen „Rote Rosen“-Folgen sorgen bei vielen Fans für Unmut.
Foto: ARD/Nicole Manthey

Ärger bei den „Rote Rosen“-Fans. Die neuen Folgen der Telenovela gehen so einigen Zuschauern gehörig gegen den Strich. Auch langjährige Fans der Serie sind enttäuscht von den aktuellen Entwicklungen.

Die Konsequenz: Viele Fans haben keine Lust mehr auf „Rote Rosen“ und überlegen, die Serie komplett abzuschalten.

„Rote Rosen“: Das sagen die Fans zu der aktuellen Staffel

Bereits mehrere Zuschauer kündigten an, die Serie zu boykottieren. So auch Clemens Deuter. „Die laufende Staffel hat inzwischen ein Niveau erreicht, das nicht mehr schlechter werden kann“, schreibt er der MOIN.DE-Redaktion.

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„Als interessierte Zuschauer begleiten wir die Sendung seit zehn Jahren. Aber die derzeitige Staffel zwingt uns, in Zukunft abzuschalten, da diese blöde Geschichte nicht zu ertragen ist“, lautet seine Devise.

Er ist nicht der einzige, der so denkt. „Ich möchte mich den Meinungen der ‚Rote Rosen'-Fans anschließen“, schreibt Doris Koschorek an MOIN.DE. „Sollten noch mehr ‚alte Darsteller' wegfallen, werde ich die Serie nicht mehr anschauen.“

„Rote Rosen“-Fan nimmt Qualitätsunterschied wahr

Auch MOIN.DE-Leserin Anke Pendrok kann sich mit den neuen Folgen der Telenovela nicht anfreunden. Für sie kann die aktuelle Staffel das Niveau der Serie einfach nicht halten.

„Die Qualität der Stoffe, die verfilmt werden, die Qualität der Bilder sowie die Qualität der Schauspieler ist leider mit den ersten Folgen nicht mehr zu vergleichen“, findet sie.

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Das ist „Rote Rosen“:

  • „Rote Rosen“ ist eine deutsche TV-Serie, die in Lüneburg spielt
  • Als erste deutsche Telenovela steht bei „Rote Rosen“ eine Frau im Alter von Mitte vierzig im Mittelpunkt
  • Seit 2006 wird „Rote Rosen“ außer an Feiertagen montags bis freitags in der ARD ausgestrahlt
  • Insgesamt 17 Staffeln von „Rote Rosen“ gibt es mittlerweile, dabei war die Produktion zunächst auf 100 Folgen begrenzt

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„Diese künstlichen Kulissen von Lüneburg , wo sich plötzlich alle über die Füße laufen, ist so schlecht gemacht, so künstlich. Da hat man wirklich keine Lust mehr, den Quatsch anzugucken. Wenn jetzt auch noch alte Figuren, die die Sendung tragen, raus katapultiert werden und dafür irgendwelche unreifen Jüngelchen eingesetzt werden, braucht man sich diese konstruierten Geschichten gar nicht mehr anzusehen.“

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Und: „Wenn das Niveau der ganzen Folgen so bleibt, werde ich auch nicht mehr gucken“, zieht sie ihr Fazit.

Die Verantwortlichen von „Rote Rosen“ nehmen Stellung

Zeigt sich der Unmut der Fans auch in den Quoten? Daniela Behns, Sprecherin von „Rote Rosen“, berichtet der Redaktion von MOIN.DE, dass die Zuschauerzahlen der Serie zwischenzeitlich „zusammengebrochen“ seien. Das soll jedoch an der coronabedingten Pause der Telenovela gelegen haben.

Die Dreharbeiten mussten wegen der Pandemie für fünf Wochen auf Eis gelegt werden. Keine leichte Zeit für Fans und den Sender. In diesen Wochen wurden nämlich nur Wiederholungen alter Folgen gezeigt. Neuer Content blieb aus.

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Ende April wurde der Drehbetrieb dann wieder aufgenommen, sogar früher als geplant. Seit dem 6. Juli läuft die 17. Staffel im Ersten. (kf)