„Rote Rosen“-Star ist wütend – und protestiert gegen DIESE Änderung

„Rote Rosen“-Darstellerin Anja Franke protestiert gegen einen Plan am Drehort Lüneburg.
„Rote Rosen“-Darstellerin Anja Franke protestiert gegen einen Plan am Drehort Lüneburg.
Foto: ARD / Nicole Manthey

Lüneburg. Schlechte Stimmung im schönen Lüneburg südlich von Hamburg! Am Drehort von „Rote Rosen“ haben die Anwohner Stress mit einem der berühmtesten Unternehmen der Welt.

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Es geht um den „Coca Cola“-Konzern, auf den viele Menschen in der Stadt überhaupt nicht gut zu sprechen sind – darunter auch„Rote Rosen“-Darstellerin Anja Franke.

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„Rote Rosen“: Wut auf Milliarden-Unternehmen

Das Problem der „Roten Rosen“-Schauspielerin: Die Firma betreibt bisher zwei Brunnen in der Stadt, aus denen sie das hochwertige Grundwasser zur Produktion ihrer Getränke fördert. Jetzt will das Unternehmen aber noch einen weiteren Brunnen in Lüneburg bauen.

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Das ist „Rote Rosen“:

  • „Rote Rosen“ ist eine deutsche TV-Serie, die in Lüneburg spielt
  • Als erste deutsche Telenovela steht bei „Rote Rosen“ eine Frau im Alter von Mitte vierzig im Mittelpunkt
  • Seit 2006 wird „Rote Rosen“ außer an Feiertagen montags bis freitags in der ARD ausgestrahlt
  • Insgesamt 17 Staffeln von „Rote Rosen“ gibt es mittlerweile, dabei war die Produktion zunächst auf 100 Folgen begrenzt

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Um mehr vom Mineralwasser „Vio“ herzustellen, solle die Fördermenge von 350 Millionen auf 700 Millionen Liter Wasser pro Jahr verdoppelt werden, hieß es.

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„Rote Rosen“-Star protestiert gegen Unternehmen

Neben vielen Lüneburger Bürgern macht dieser Plan auch Schauspielerin Anja Franke wütend. Sie ist den Fans von „Rote Rosen“ als Gärtnerin Merle bekannt und lebt selbst schon lange in der Stadt.

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Anja Franke und viele andere Einwohner finden: In Zeiten des Klimawandels sollte nicht noch mehr Wasser kommerziell gefördert und verkauft werden.

„Rote Rosen“: Einwohner in Lüneburg sind sauer

Eine Initiative übergab am Montagabend eine Petition an Lüneburgs Oberbürgermeister Ulrich Mädge. Etwa 92.000 Menschen unterstützten die Forderung.

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„Sauberes und jederzeit verfügbares Trinkwasser ist besonders in Zeiten des Klimawandels und der vermehrten Hitze-Sommer ein schützenswertes Gut und muss für viele Generationen vorgehalten werden“, betont die Initiatorin der Petition. „Unser Grundwasservorkommen gehört der Allgemeinheit und darf nicht verkauft werden.“

„Rote Rosen“-Wut: So reagiert Coca-Cola

Coca-Cola verwies auf die kleine Menge Grundwasser, die das Unternehmen in der Region fördere. „Wir wollen die Produktion am Standort Lüneburg ausbauen“, sagte eine Unternehmenssprecherin.

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Coca-Cola fördere nur 1,6 Prozent der insgesamt genehmigten Menge im Land. „Wir fördern nur eine verhältnismäßig geringe Menge Wasser und es ist für uns eine Grundlage für das Wirtschaften in der Region, wo wir seit 40 Jahren sind“, betonte die Firma.

Das reicht jedoch den Prostlern um „Rote Rosen“-Darstellerin Anja Franke nicht als Rechtfertigung. (dpa/wt)