Rügen: Diese Attraktion ist beliebt bei Urlaubern – doch es gibt ein klares Verbot dort

Auf dem Baumwipfelpfad auf Rügen gibt es ein klares Verbot.
Auf dem Baumwipfelpfad auf Rügen gibt es ein klares Verbot.
Foto: picture alliance/dpa/dpa-Zentralbild

Die Insel Rügen zieht zahlreiche Insel-Fans wegen ihrer Natur in den Bann. Wer die Landschaft aus einer besonderen Perspektive genießen will, sollte den Baumwipfelpfad in Prora besuchen.

Hier können Besucher über eine Rampe „stufenlos den Baumkronen näherkommen“, heißt es auf der Internetseite. Von hier oben hat man einen weiten Blick über Rügen. Eigentlich gilt die Sehenswürdigkeit als barrierefrei und familienfreundlich, doch nicht alle sind dort willkommen.

Rügen-Attraktion ein Besuchermagnet

Der Pfad besteht aus einer 600 Meter langen Rampe, die sich im Kreis Richtung Himmel windet. Wer oben ankommt, kann in 40 Metern Höhe den Ausblick über die Ostsee-Insel genießen. Dass das Bauwerke ein Besuchermagnet ist, ist unschwer zu erkennen.

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Gäste haben über 9.000 Bewertungen bei Google hinterlassen und auch in Facebook-Gruppen für Rügen-Fans finden sich immer wieder viele Fotos des Baumwipfelpfads. Ein Bild, das ein Mann am Freitag geteilt hat, erhält nach nicht einmal 24 Stunden bereits 200 Likes.

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Das ist Rügen:

  • Insel vor der Ostseeküste Vorpommerns
  • Flächengrößte und bevölkerungsreichste Insel Deutschlands
  • Etwa 77.000 Menschen leben hier
  • Rügen ist zehnmal größer als Sylt
  • Auf der Insel gibt es 100 Sonnenstunden pro Jahr mehr als in München
  • Neben Stränden gibt es auf Rügen auch viele Naturschutzgebiete

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„Immer einen Besuch wert“, kommentiert eine Frau. „Echt schön“, findet ein weiterer Insel-Fan. „Das Ziel ist der Ausblick“, schreibt ein Mann. Dem stimmt eine Frau zu, die eine Aufnahme von oben postet, mit dem Kommentar: „Der Blick lohnt, traumhaft schön“.

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Doch für manch einen Urlauber gibt es ein Problem. „Leider darf man dort nicht mit Hund gehen“, bedauert eine Frau. Tatsächlich sind Hunde, sowie alle anderen Tiere, auf dem Pfad nicht gestattet.

Keine Hunde auf dem Baumwipfelpfad auf Rügen

„Neben dem Hygieneaspekt spielt bei dem Verbot von Tieren auf dem Pfad der Sicherheitsaspekt (für Tier und Mensch) eine große Rolle“, heißt es auf der Internetseite.

Auch wenn die meisten Tierbesitzer ihre Vierbeiner sicher im Auge hätten, können sie immer noch unerwartetes Verhalten gegenüber Artgenossen zeigen. Zudem könnte plötzliche Höhenangst einen Fluchtreflex bei den Fellnasen auslösen.

Hundeboxen mit Trinkwasser auf Rügen

„Die geringe Pfadbreite bietet leider weder Rückzugs- bzw. Ausweichmöglichkeiten für Tiere noch für Menschen mit Hundeangst“, stellt das Naturerbenzentrum klar. Allerdings gibt es Hundeboxen mit Trinkwasser für die tierischen Begleiter.

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Hundehalter können also trotzdem den Baumwipfelpfad besteigen, während die Vierbeiner unten warten. Ob das für die Tierhalter in Frage kommt, muss jeder selbst entscheiden. (lh)