Rügen: Dieses Video sorgt für Wirbel bei Insel-Fans – „Pass bitte auf dich auf“

Auf der Insel Rügen steht in diesem Jahr eine große Veränderung an.
Auf der Insel Rügen steht in diesem Jahr eine große Veränderung an.
Foto: imago images / STAR-MEDIA

An vielen Orten im Norden haben die Menschen am vergangenen Wochenende das zauberhafte Winterwetter genossen und Aufnahmen der verschneiten Landschaft geteilt. So auch eine Frau auf der Ostsee-Insel Rügen.

Auf Facebook postete sie ein Video, das die für Rügen typischen Kreidefelsen zeigt. Doch der kurze Ausschnitt sorgt nicht bei allen für Begeisterung.

Rügen: Blick über die verschneite Kreideküste

Zu sehen ist, wie die Sonne tief über der Ostsee steht, dann schwenkt die Kamera auf die faszinierenden Kreideformationen.

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Eigentlich ein schöner Anblick, möchte man meinen. Doch ein Detail versetzt einige Zuschauer in Sorge. Die Frau wagt sich in dem Video nämlich ganz schön dicht an den steilen Abhang heran. Nur wenige Zentimeter trennen sie von dem Abbruch des Plateus.

„Geh nicht so dicht an die Kante, ich bin nicht schwindelfrei“, kommentiert ein Mann. „Ich bin nicht schwindelfrei. Da kribbeln mir sofort die Fußsohlen“, schreibt ein anderer.

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Das ist Rügen:

  • Insel vor der Ostseeküste Vorpommerns
  • Flächengrößte und bevölkerungsreichste Insel Deutschlands
  • Etwa 77.000 Menschen leben hier
  • Rügen ist zehnmal größer als Sylt
  • Auf der Insel gibt es 100 Sonnenstunden pro Jahr mehr als in München
  • Neben Stränden gibt es auf Rügen auch viele Naturschutzgebiete

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Eine Frau merkt an: „So schööön. Rutsch bloß nicht ab. Ein wenig beängstigend. Oh, oh, oh... pass bitte auf dich auf.“ „Nicht so weit über die Klippen beugen“, warnt eine andere Frau.

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Das ist die Ostsee:

  • auch Baltisches Meer genannt
  • die Ostsee ist das zweitgrößte Brackwassermeer der Erde
  • die Fläche beträgt 412.500 Quadratkilometer
  • sie ist bis zu 459 Meter tief

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Rügen: Steilküsten können zur Gefahr werden

Tatsächlich ist an den Steilküsten der Insel höchste Vorsicht geboten. Immer wieder kommt es dort zu Küstenabbrüchen. Erst Ende letzten Jahres ereignete sich an einer Stelle auf Rügen ein dramatischer Vorfall(MOIN.DE berichtete).

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Eigentlich sollen mehrere Schilder Besucher vor den Gefahren der Küstenabbrüche warnen. Doch warum die wichtigen Warnhinweise mitunter nicht mehr lesbar sind, erfährst du >> hier. (mik)