Rügen: Dramatischer Vorfall an der Steilküste – für Menschen hochgefährlich!

Die Steilküsten auf Rügen birgen so manche Gefahr
Die Steilküsten auf Rügen birgen so manche Gefahr
Foto: imago images: Chromorange/ Inselmomentruegen

Sellin. Dass mit den Steilküsten auf Rügen nicht zu spaßen ist, hat schon so mancher Urlauber am eigenen Leib erfahren müssen. Im vergangenen September wollten zwei Touristinnen beispielsweise eine Abkürzung über einen steilen Hang nehmen, doch dann saßen sie fest (MOIN.DE berichtete).

Nun zeigte sich die Gewalt der Natur erneut und die Steilküsten von Rügen erhalten abermals ein neues Gesicht.

Rügen: Steilküsten sind im Winter noch gefährlicher

Im Sommer tummelten sich an den eindrucksvollen Steilküsten von Rügen noch mehrere hunderte Urlauber. Doch nun kommt es witterungsbedingt im Herbst und Winter vermehrt zu Abbrüchen.

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Das ist Rügen:

  • Insel vor der Ostseeküste Vorpommerns
  • Flächengrößte und bevölkerungsreichste Insel Deutschlands
  • Etwa 77.000 Menschen leben hier
  • Rügen ist zehnmal größer als Sylt
  • Auf der Insel gibt es 100 Sonnenstunden pro Jahr mehr als in München
  • Neben Stränden gibt es auf Rügen auch viele Naturschutzgebiete

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Wie in einem Post auf Facebook zu sehen ist, kann es dabei zu einem enormen Erdrutsch kommen. Zahlreiche Bäume und eine große Masse des Erdreichs können von einen Moment auf den anderen abbrechen.

Die Steilküsten auf Rügen bergen weitere Gefahr

Die Aufnahmen entstanden laut Bildunterschrift an der Selliner Küste. Das dramatische Foto sollte nochmals darauf hinweisen, wie unberechenbar die Steilküsten von Rügen sind. Wanderer und Spaziergänger sind angehalten, sich dort besonders achtsam zu verhalten.

Achtet also auf jeden Fall auf Absperrungen und Hinweisschilder und versucht beim Besuch der Steilküsten, kein unnötiges Risiko einzugehen!

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Viele Menschen sind von dieser Gewalt der Natur beeindruckt, können es aber auch gleichzeitig kaum glauben. Eine Frau kommentiert beispielsweise: „Sieht schon gewaltig aus. Natur pur. Vorsicht ist immer geboten“.

Ein Mann analysiert die Situation: „Puh. Ein ordentlicher Abbruch, der ganz nahe oben am Uferweg beginnt. Aber so ist die Natur. Mal schauen, wie es bei unserem nächsten Besuch aussieht.“

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Auf Rügen ist weiterhin Vorsicht geboten

Mehrere Kommentare weisen auch auf die Erleichterung der Verfasser hin, dass der Erdrutsch nicht bei deren letzten Besuch geschehen ist.

Eine Frau kommentiert zum Beispiel: „Da waren wir auch im August.“ Eine andere schreibt: „Da waren wir gestern Nachmittag erst und sind da lang gegangen. Können wir ja von Glück reden.“

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Man sollte also in den kommenden Wintermonaten an den Steilküsten auf Rügen keine riskanten Kletteraktionen wagen und immer aufmerksam bleiben. (pag)