Rügen: Familie machte einen gewaltigen Fund am Strand – und hat jetzt diese abgefahrene Idee

Auf Rügen hat Familie Türpe bereits zahlreiche Schätze am Meer entdeckt.
Auf Rügen hat Familie Türpe bereits zahlreiche Schätze am Meer entdeckt.
Foto: imago images/STAR-MEDIA & Sandra Türpe

Familie Türpe träumt von einem Umzug nach Rügen. Für Thomas, seine Frau Sandra und deren Sohn ist die Insel zu einer zweiten Heimat geworden. Immer, wenn die drei dort Urlaub machen, gehen sie ihrer großen Leidenschaft nach.

Am Strand von Rügen sammlen sie Schätze, die das Meer an den Strand spült. Im Oktober hat die Familie dabei einen Wahnsinns-Fund gemacht, der auch andere Küsten-Fans begeistert hat (MOIN.DE berichtete).

Rügen: Familie sammelt Schätze aus dem Meer

Das Foto, das Thomas Türpe damals auf Facebook geteilt hat, zeigt sogenannte Belemniten. Dabei handelt es sich um ein uraltes Fossil: Die Skelette einer ausgestorbenen Kopffüßler-Art.

Doch das war längst nicht der einzige Fund, den die Familie im Urlaub gemacht hat: Die drei haben auf der Insel Stachel von Seeigeln, Stücke von Seelilien, Korallen und versteinerte Muscheln gefunden.

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„Den schönsten Fund hat aber unser Sohn gemacht“, berichtet Sandra Türpe MOIN.DE. „Es handelt sich um einen wunderschönen, versteinerten Seeigel.“ Diesen hat der Siebenjährige am Kap Arkona entdeckt.

An den Steinständen der Insel fand die Familie außerdem jede Menge Steine mit Löcher drin. Diese sind auch als Hühnergott bekannt und gelten als Glücksbringer. Hier kannst du mehr über die besonderen Steine lesen.

Aber einige Entdeckungen stellen die Familie auch vor ein Rätsel: „Bei manchen Funden sind wir uns selbst nicht ganz sicher, was es ist“, verrät die Familienmutter. Die Schätze, die die drei aus dem Urlaub mit nach Hause bringen, finden entweder in Kunstwerken von Sandra Türpe oder in der Enrichtung des Hauses Verwendung.

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Das ist Rügen:

  • Insel vor der Ostseeküste Vorpommerns
  • Flächengrößte und bevölkerungsreichste Insel Deutschlands
  • Etwa 77.000 Menschen leben hier
  • Rügen ist zehnmal größer als Sylt
  • Auf der Insel gibt es 100 Sonnenstunden pro Jahr mehr als in München
  • Neben Stränden gibt es auf Rügen auch viele Naturschutzgebiete

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„Wir sind sehr künstlerisch veranlagt“, sagt die Mutter. Mit den Steinen vom Strand stellt sie beispielsweise Steinbilder her, den Hühnergott hat sie in eine maritime Deko-Ecke integriert und Bernsteinfunde in durchsichtige Gläser abgefüllt.

Auch für die Belemniten gibt es bereits einen Plan. „Wir möchten diese gern in einen selbst kreierten Tisch integrieren“, verrät Sandra Türpe MOIN.DE.

Sturmtief „Gisela“ auf Rügen

Es soll ein sogenannte River Table werden, der unbesäumtes, natürlich gewachsenes Holz mit farbigem oder transparentem Expoidharz vereint.

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„Außergewöhnliche Funde sind sie aber alle“, sagt die Mutter über ihre Sammelleidenschaft. Den letzten Urlaub hat noch dazu das Sturmtief „Gisela“ geprägt.

Suche nach Bernstein auf Rügen

Nach dem Unwetter hat die Familie jede Urlaubsnacht an der Schaabe verbracht und mit UV-Taschenlampen nach Bernstein gesucht. Dieser leuchtet im Lichtschein neongrün.

Damit waren sie nicht alleine. Auch ein Einheimischer hat nach Bernstein Ausschau gehalten und dabei den Fund seines Lebens gemacht. Hier kannst du mehr darüber lesen.

Familie hat Sehnsucht nach Rügen

„Auch der Müll leuchtet grell auf“, erzählt Sandra Türpe MOIN.DE. Diesen hat die Familie separat gesammelt. „Es wäre unser Wunsch, dass jeder Tourist dabei mithelfen würde“, fügt sie hinzu.

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Die drei haben noch einen zweiten Wunsch: Möglichst bald wieder nach Rügen zurückkehren zu können! Im Lockdown, der mindesten noch bis zum 10.Januar andauern wird, sind touristische Reisen nicht gestattet.

„In großer Hoffnung auf eine Besserung der Lage sind wir in den Februar-Ferien wieder dort“, sagt Sandra Türpe. Was sie wohl beim nächsten Urlaub am Strand finden werden?