Rügen: Feuer-Drama! Verheerender Brand in einem Hotel – „Froh, dass ich rausgekommen bin“

Auf Rügen hat sich am Dienstag ein grässliches Feuerdrama ereignet.
Auf Rügen hat sich am Dienstag ein grässliches Feuerdrama ereignet.
Foto: Stefan Sauer/dpa-Zentralbild/dpa

Grässliche Szenen, die sich am Dienstag im „Strandhotel Eldena“ in Lobbe auf Rügen ereignet haben!

In der Unterkunft auf Rügen brach plötzlich ein Feuer raus. Gäste befanden sich zwar keine mehr dort, die Chefin hielt sich allerdings im Büro auf.

Rügen: Hotelfassade wird renoviert

Momentan wird die Fassade des Drei-Sterne-Hotels erneuert: Um die dreistöckige Unterkunft steht ein Gerüst, die Fenster sind mit Folien abgeklebt.

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Wie die Polizei mitteilt, könnten die Renovierungsarbeiten zum Ausbruch des Feuers geführt haben. Nach Informationen der „Ostsee-Zeitung“ hätten Arbeiter mit Abflammgeräten Efeu an der Fassade beseitigt.

Über hundert Einsatzkräfte auf Rügen im Einsatz

Somit befanden sich Propangasbehälter in der Nähe des Hauses. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen wegen des Verdachts der fahrlässigen Brandstiftung bereits aufgenommen.

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Das ist Rügen:

  • Insel vor der Ostseeküste Vorpommerns
  • Flächengrößte und bevölkerungsreichste Insel Deutschlands
  • Etwa 77.000 Menschen leben hier
  • Rügen ist zehnmal größer als Sylt
  • Auf der Insel gibt es 100 Sonnenstunden pro Jahr mehr als in München
  • Neben Stränden gibt es auf Rügen auch viele Naturschutzgebiete

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Das Feuer brach am Dienstagmorgen im Dachstuhl der Unterkunft aus. Dieser brannte daraufhin komplett aus. Über hundert Einsatzkräfte der Feuerwehr, Polizei und des Rettungsdienstes waren vor Ort.

Rügen: „Riesige Rauchwolken“

„Als wir zum Einsatzort fuhren, waren riesige Rauchwolken schon von Weitem zu sehen und die Flammen schlugen über das gesamte Dach des Gebäudes“, beschrieb Einsatzleiter Otto Chimm die Szene.

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Die Geschäftsführerin des Hotels, Kerstin Soyka, ist geschockt. „Ich kann gar nichts sagen. Ich war im Büro und bin froh, dass ich rausgekommen bin“, sagte sie der „Ostsee-Zeitung“.

Besonders fatal: „Eigentlich hätten wir jetzt Fastengruppen im Haus gehabt“, erzählt die Chefin. Wegen des Lockdowns hielten sich aber glücklicherweise keinerlei Gäste in der Unterkunft auf.

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Feuerwehrfrau aus Rügen beinahe schwer verletzt

Für eine Feuerwehrfrau hätte der Einsatz jedoch beinahe ein katastophales Ende genommen. Als sie nach den Löscharbeiten das Hotel verließ, seien Dachziegel vom Gebäude gekracht.

Dass die Steine sie nicht verletzten, verhinderte das Vordach vor der Eingangstür. Gegen 12 Uhr war der Brand gelöscht. Der Schaden wird auf mehrere hunderttausend Euro geschätzt. (lh)

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