Rügen: Auf der Insel in der Ostsee wird ein Haus durchsucht – denn es gibt einen ungeheurlichen Verdacht

Auf Rügen haben sich die Hinweise auf illegalen Hundehandel gemehrt (Symbolbild).
Auf Rügen haben sich die Hinweise auf illegalen Hundehandel gemehrt (Symbolbild).
Foto: IMAGO / Jens Koehler / IMAGO / Cavan Images

Leider ist das Geschäft mit kleinen Hundewelpen nach wie vor in vollem Gang, zum Beispiel in der Hansestadt Hamburg (MOIN.DE berichtete). Und auch auf Rügen gibt es schlimme Hinweise auf ein Verbrechen.

Die Polizei durchsuchte deswegen kürzlich ein Haus auf Rügen.

Rügen: Falsche Angaben in Tierpässen

Eine 41-jährige Frau aus Altefähr soll mit Hilfe zweier mutmaßlicher Mittäter aus Rumänien seit 2019 illegal Welpen von Osteuropa nach Deutschland geschmuggelt haben.

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Die jungen Hunde, darunter Golden Retriever und Cockerspaniel, sollen viel zu früh von ihren Müttern getrennt worden und ohne die nötigen Impfungen in die Bundesrepublik eingeführt worden sein.

Mit falschen Angaben in den Tierpässen sollen die Welpen dann für bis zu 2.500 Euro weiterverkauft worden sein. Insgesamt 10.000 Euro soll die Hundehändlerin damit eingenommen haben! Die Staatsanwaltschaft wirft ihr gewerbsmäßigen Betrug in 47 Fällen vor.

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Hausdurchsuchung auf Rügen

Mindestens drei der von ihr verkauften Tiere sollen kurz nach der Übergabe an den neuen Besitzer gestorben sein. Die Polizei war den Hunde-Händlern offenbar schon längere Zeit auf der Spur.

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In der vergangenen Woche wurden die Wohnung der beschuldigten Frau in Altefähr und eine Ferienwohnung in Laußnitz in Sachsen durchsucht.

Die Beamten stellten hochwertige Autos sicher, mit denen die Welpen transportiert worden sein sollen, sowie Handys, Geschäftsunterlagen und etwa 10.000 Euro Bargeld. Sie fanden auch zwei noch nicht verkaufte Welpen, die daraufhin in ein Tierheim gebracht wurden. (lh/dpa)