Rügen: Mann will auf der Insel feiern – es endet im völligen Desaster für ihn

Der Tag endete für den Mann auf Rügen überhaupt nicht gut.
Der Tag endete für den Mann auf Rügen überhaupt nicht gut.
Foto: imago images / Gottfried Czepluch

Bergen auf Rügen. Dieses Wochenende wird ein 42-Jähriger von der Insel Rügen wohl nie vergessen. Der Mann wollte eigentlich nur eine Feier veranstalten – doch das ging für ihn gleich auf mehreren Ebenen in die Hose.

Die Polizei in der Region hatte schon vor rund drei Wochen Hinweise darauf bekommen, dass es am Wochenende um den 19. September eine „nicht genehmigte Musikveranstaltung“ geben soll. Die Veranstalter waren bis dato unbekannt. Auch in den Sozialen Medien wurde mutigerweise für die Feier auf Rügen geworben. Wo genau sie stattfinden sollte, wussten die Beamten da aber noch nicht.

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Rügen: Party im Wald

Recherchen erhärteten laut Polizei den Party-Verdacht, sodass ein Einsatz vorbereitet wurde. Nach „umfangreichen Ermittlungen“ konnte dann der genaue Veranstaltungsort, ein Waldstück in der Nähe von Karnitz bei Garz, ermittelt werden.

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Der Eigentümer des Waldes wusste dabei überhaupt nichts von der geplanten Feier – die Beamten informierten ihn schließlich über sein Glück. Zu dem Zeitpunkt wurde für die Party schon aufgebaut.

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Das ist Rügen:

  • Insel vor der Ostseeküste Vorpommerns
  • Flächengrößte und bevölkerungsreichste Insel Deutschlands
  • Etwa 77.000 Menschen leben hier
  • Rügen ist zehnmal größer als Sylt
  • Auf der Insel gibt es 100 Sonnenstunden pro Jahr mehr als in München
  • Neben Stränden gibt es auf Rügen auch viele Naturschutzgebiete

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Die Polizei suchte das Gelände am Samstag schließlich auf und kündigte eine Verbotsverfügung der zuständigen Behörde an.

Feier auf Rügen verboten

Am Nachmittag erhielten die Veranstalter von der Ordnungsbehörde dann das schriftliche Verbot. Sie informierten die Gäste über die Sozialen Medien über die Absage und begannen mit dem Abbau.

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Die Polizei machte in unmittelbarer Nähe Kontrollen und unterband die Anreise von Menschen, die nichts von der Absage mitbekommen hatten. In den Abendstunden hatten die Veranstalter alles wieder zurückgebaut.

Rügen: Ärger ohne Ende für 42-Jährigen

Doch der Ärger für den 42-Jährigen, der vermutlich zu den Veranstaltern gehört, war damit noch nicht zuende. Bei einer Personenüberprüfung stellte sich laut Polizei heraus, dass gegen ihn ein offener Haftbefehl wegen einer Geldstrafe vorlag. Er wurde in eine Justizvollzugsanstalt gebracht.

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Auch ein weiterer Vorfall auf der Insel sorgte am Wochenende für Aufsehen. Urlauberinnen wollten an einer Steilküste eine Abkürzung nehmen – und das wurde ihnen fast zum Verhängnis. Mehr dazu kannst du >>> hier lesen. (rg)