Rügen: Urlauber verunsichert – weil DAS massenweise an den Ostsee-Strand gespült wird

Ein ekelhaftes Phänomen gibt es an den Stränden von Rügen und der Ostsee.
Ein ekelhaftes Phänomen gibt es an den Stränden von Rügen und der Ostsee.
Foto: imago images/Jens Koehler

Rügen. Derzeit genießen Touristen auf Rügen nochmal die letzten warmen Temperaturen des Jahres. Doch dabei müssen sie an manchen Stränden der Ostsee auch einen ekelhaften Anblick ertragen, den viele so wohl nicht erwartet haben.

Denn es werden massenweise tote Quallen aus der Ostsee an die Strände von Rügen gespült. Urlauber fragen sich deshalb, was es mit diesem Phänomen auf sich hat.

Rügen: Unmengen toter Quallen am Strand

Auch ortsansässige Hoteliers und Fischer berichteten der „Berliner Zeitung“ von den riesigen Mengen der gestrandeten Meerestiere.

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Bereits zu Beginn des Sommers hatten Experten festgestellt, dass 2020 „ein sehr gutes Quallenjahr“ sei (MOIN.DE berichtete). Grund dafür sei der warme Winter gewesen.

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Das ist Rügen:

  • Insel vor der Ostseeküste Vorpommerns
  • Flächengrößte und bevölkerungsreichste Insel Deutschlands
  • Etwa 77.000 Menschen leben hier
  • Rügen ist zehnmal größer als Sylt
  • Auf der Insel gibt es 100 Sonnenstunden pro Jahr mehr als in München
  • Neben Stränden gibt es auf Rügen auch viele Naturschutzgebiete

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Wärmere Wassertemperatur auf Rügen

Statt den üblichen zwei bis drei Grad habe die Wassertemperatur bei fünf Grad gelegen, was den Bestand der heimischen Rippen- und Ohrenquallen gefördert habe.

„Quallen gehören zum normalen Leben dazu”, sagt die biologische Ozeanographin Cornelia Jaspers über die Meerestiere. Sie existieren bereits seit 550 Millionen Jahren und seien sehr ursprüngliche Lebewesen.

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Vorsicht vor Feuerquallen auf Rügen

Welche Schlüsselrolle Quallen insgesamt im Ökosystem haben, sei „eine spannende Frage, die noch weitgehend ungelöst ist“.

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Bei den Tiere, die aktuell an den Stränden von Rügen angespült werden, handelt es sich laut „Berliner Zeitung“ größtenteils um harmlose Ohrenquallen. Vereinzelt seien auch giftige Feuerquallen darunter.

Vorsicht ist also trotzdem geboten! (lh)

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