Sankt Peter-Ording: ER lebte 25 Jahre lang in dem Küstenort – diese Sache wird er auf keinen Fall vermissen

Rainer Balsmeier, Noch-Bürgermeister von Sankt Peter-Ording, blickt in einem Podcast auf 25 Jahre Amtszeit zurück.
Rainer Balsmeier, Noch-Bürgermeister von Sankt Peter-Ording, blickt in einem Podcast auf 25 Jahre Amtszeit zurück.
Foto: IMAGO / CHROMORANGE & IMAGO / penofoto

Der eine kommt, der andere geht: In Sankt Peter-Ording steht ein Bürgermeisterwechsel bevor. Der amtierende Bürgermeister Rainer Balsmeier legt sein Amt an der Nordsee nieder und geht in den Ruhestand. Auf ihn folgt Jürgen Ritter.

Im Podcast „Deichmomente“ haben sich die beiden den Fragen von Katharina Siemens von der Tourismusorganisation Sankt Peter-Ording / Eiderstedt und Simone Weilandt von der Tourismus-Zentrale Sankt Peter-Ording gestellt. Der scheidende Bürgermeister Balsmeier verrät dabei, was ihm so gar nicht an dem Küstenort fehlen wird.

Sankt Peter-Ording: Bürgermeister geht nach 25 Jahren in den Ruhestand

Nach 25 Jahren hört Rainer Balsmeier als Bürgermeister auf. Ende April ist es soweit. Der 61-Jährige hat vieles in Sankt Peter-Ording bewegt. Bei seinem Amtsantritt am 1. November 1996 sei es „ziemlich unruhig im Ort“ gewesen, erzählt der Noch-Bürgermeister.

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Das große Diskussionsthema damals: Strandparken. Es habe einen großen Streit zwischen der Gemeinde und dem Umweltministerium gegeben. Seine Aufgabe damals: „Alles wieder ein bisschen zusammenbringen und nach einer Lösung suchen.“

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Das ist Sankt Peter-Ording:

  • Der Küstenort Sankt Peter-Ording liegt im Südwesten der Halbinsel Eiderstedt in Schleswig-Holstein.
  • Sankt Peter-Ording ist in vier Ortsteile gegliedert: Böhl, Bad, Dorf (Süd) und Ording. Dort leben insgesamt 3.997 Menschen.
  • Nach den Übernachtungszahlen ist Sankt Peter-Ording in Schleswig-Holstein das führende Seebad auf dem Festland.
  • 2019 zählte der Küstenort 1.617.211 touristische Übernachtungen.
  • Sankt Peter-Ording hat als einziges deutsches Seebad eine eigene Schwefelquelle und trägt daher die Bezeichnung „Nordseeheil- und Schwefelbad“.

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Balsmeier schaffte es, dass das Strandparken wieder in Sankt Peter-Ording erlaubt wurde und bis heute ist. „Insgesamt, hat mal jemand gesagt, habe ich vier Unterschriften von den Umweltministern von Schleswig-Holstein seit 1996 eingesammelt, die alle ihren Niederschlag unter Verträgen zum Thema Strandparken beinhalten.“

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10 Reise-Tipps für die Nordsee:

  • Lütetsburg
  • Cuxhaven
  • Sankt Peter-Ording
  • Wattenmeer, zum Beispiel Neuwerk oder Nordstrand
  • Husum
  • Niedersachsens Küste: Neuharlingersiel, Dangast, Greetsiel
  • Festlandorte in Schleswig-Holstein, zum Beispiel Brunsbüttel
  • Ostfriesische Inseln
  • Sylt
  • Schleswig-Holsteins Nordsee-Inseln (Föhr, Amrum, Helgoland)

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Bürgermeister von Sankt Peter-Ording wird eines „auf keinen Fall“ vermissen

Diskussionen zu solchen Themen sind auch immer verbunden mit langen Sitzungen. Nach 25 Jahren kennt sich Balsmeier damit bestens aus. Und so überrascht es nicht, dass der 61-Jährige künftig auf diese bestens verzichten kann.

„Was mir nicht fehlen wird sind die regelmäßigen Sitzungen, die um 19.30 Uhr beginnen und um 22.30 Uhr noch keinen Endpunkt gefunden haben. Das werde ich auf keinen Fall vermissen, da bin ich mir sicher“, verrät der scheidende Bürgermeister im Podcast „Deichmomente“. Na, da kann sich sein Nachfolger ja auf etwas freuen.

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Was ihm hingegen am meisten fehlen wird? „Das kann man relativ einfach beantworten: der unglaublich atemberaubende Strand, die Dünenlandschaft und die Pfahlbauten, aber auch das Weite der Landschaft Eiderstedt.“ Das werden wohl viele Fans Sankt Peter-Ording nachempfinden können! (mk)