Sankt Peter-Ording: Lokale dürfen Außengastronomie öffnen – trotzdem gibt es DIESE Forderung

Bei einer stabilen Inzidenz unter 100 darf in Schleswig-Holstein die Außengastronomie öffnen. (Symbolbild)
Bei einer stabilen Inzidenz unter 100 darf in Schleswig-Holstein die Außengastronomie öffnen. (Symbolbild)
Foto: picture alliance / Zoonar | Jürgen Wackenhut

Lange hat es gedauert, doch jetzt dürfen sich die Lokale in Schleswig-Holstein freuen: Bei einer stabilen Inzidenz unter 100 in der jeweiligen Stadt oder dem Kreis dürfen ab Montag (12. April) Gastronome ihre Außenbereiche öffnen. In Sankt Peter-Ording ist man jetzt vorbereitet.

Das „StrandGut Resort“ in Sankt Peter-Ording hat die strengen Auflagen der Landesregierung erfüllt und sehnt die Öffnung herbei. Doch trotz der Lockerung in der Gastronomie, hält sich die Freude in Grenzen.

Sankt Peter-Ording: Lokale sind für vorbereitet

Zur Terrasseneröffnung beim „StrandGut Resort“ sind alle Tische mit Aufklebern mit jeweils individuellem QR-Code für die „Luca-App“ versehen. So können die Gäste einfach und datensicher einchecken und es wird dokumentiert, wer wo zu welchem Zeitpunkt saß.

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„Wir sind vorbereitet. Nun brauchen wir nur noch eine konkrete Öffnungsperspektive und dann werden wir sehen, wie die Handhabung mit Luca in der Praxis funktioniert – wir freuen uns und sind sehr zuversichtlich!“, sagt stellvertretender Direktor F&B Kim Robert Babilonski.

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Das ist Sankt Peter-Ording:

  • Der Küstenort Sankt Peter-Ording liegt im Südwesten der Halbinsel Eiderstedt in Schleswig-Holstein.
  • Sankt Peter-Ording ist in vier Ortsteile gegliedert: Böhl, Bad, Dorf (Süd) und Ording. Dort leben insgesamt 3.997 Menschen.
  • Nach den Übernachtungszahlen ist Sankt Peter-Ording in Schleswig-Holstein das führende Seebad auf dem Festland.
  • 2019 zählte der Küstenort 1.617.211 touristische Übernachtungen.
  • Sankt Peter-Ording hat als einziges deutsches Seebad eine eigene Schwefelquelle und trägt daher die Bezeichnung „Nordseeheil- und Schwefelbad“.

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Allerdings könnte die Freude über die Außengastronomie nur von kurzer Dauer sein. Die Bundesregierung hatte nämlich einen erneuten harten Lockdown gefordert. Das sollte eigentlich auf der nächsten Bund-Länder-Konferenz am Montag (12. April) beschlossen werden.

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Doch es wird aktuell bezweifelt, ob ein Treffen zwischen Bund und Länder überhaupt nötig sei. Streitpunkt: Der Streitpunkt: Was soll überhaupt beschlossen werden? Eine Verlegung auf Mittwoch steht im Raum. Weitere Infos zu Corona gibt es >>> hier in unserem Blog.

Sankt Peter-Ording: „Typische politische Entscheidung“

Für Kasten Werner, Chef des „StrandGut Resort“ sei die Öffnung der Außenbereiche eine „typische politische Entscheidung, die in Schleswig-Holstein und insbesondere an den Küsten nicht mehr als ein Tropfen auf den heißen Stein ist.“

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Was bringt nämlich die Öffnung der Außengastronomie, wenn Übernachtungsgäste fehlen? Der Geschäftsführer pocht daher auf eine Modellregion, mit der man im Idealfall die Außengastronomie verknüpfen könnte, sodass ab 19. April sowohl Innen- und Außenbereiche als auch to-go-Verkauf genutzt werden können.

Sankt Peter-Ording: Gastronom hat Forderung

„Wir appellieren an den Ministerpräsidenten Daniel Günther, zu seinen Worten zu stehen und nicht wieder umzufallen. In Destinationen, die stabil unter einer Inzidenz von 100 liegen und die umfassende Konzepte haben, sollte es möglich sein, zu öffnen“, fordert Werner.

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Es wird sich dann also entweder am Montag oder am Mittwoch zeigen, ob die Außengastronomie in Schleswig-Holstein weiter öffnen darf oder ob es tatsächlich zum harten Lockdown kommt. Bis dahin heißt es für die Gastronomen: warten und hoffen.

Inzwischen hat Schleswig-Holstein vier Modellregionen bestimmt, in denen schon bald wieder Urlaub möglich sein wird. Vorsichtig und unter wissenschaftlicher Beobachtung sollen mehrere Regionen wieder für den Tourismus öffnen. Welche das sind, erfährst du >>> hier. (oa)