Sankt Peter-Ording: Ungewöhnliche Szene mitten im Ortszentrum – das gibt Ärger!

Sankt Peter-Ording ist bei Küstenfans ein beliebter Urlaubsort.
Sankt Peter-Ording ist bei Küstenfans ein beliebter Urlaubsort.
Foto: picture alliance/dpa

Übernachtungsgäste gibt es in Sankt Peter-Ording aktuell keine, doch trotzdem ist etwas los im beliebten Küstenort. Mitten im Ortszentrum ereignet sich eine ungewöhnliche Szene.

Direkt auf dem Marktplatz von Sankt Peter-Ording haben sich nämlich zwei gefiederte Freunde niedergelassen.

Sankt Peter-Ording: Besonderer Besuch auf den Marktplatz

Die Rede ist von einem Storchenpaar!

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Diese haben sich direkt am Marktplatz von Sankt Peter-Ording ein Nest auf einen abgesägten Baum gebaut. Ob das wohl der richtige Ort fürs Brüten ist? Zumindest kann man doch, aufgrund von Corona annehmen, dass sich nicht viele Schaulustige derzeit am Marktplatz tummeln?

Doch etwas anderes könnte die Störche stören:

„Die Störche haben keinewegs Ruhe auf dem Marktplatz. Dort werden gerade Glasfaserleitungen verlegt und es herrscht dort Baulärm“, teilt die Pressevertretung von der Gemeinde MOIN.DE auf Nachfrage mit.

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Das ist Sankt Peter-Ording:

  • Der Küstenort Sankt Peter-Ording liegt im Südwesten der Halbinsel Eiderstedt in Schleswig-Holstein.
  • Sankt Peter-Ording ist in vier Ortsteile gegliedert: Böhl, Bad, Dorf (Süd) und Ording.
  • Dort leben insgesamt 3.997 Menschen.
  • Nach den Übernachtungszahlen ist Sankt Peter-Ording in Schleswig-Holstein das führende Seebad auf dem Festland.
  • Sankt Peter-Ording hat als einziges deutsches Seebad eine eigene Schwefelquelle
  • Es trägt daher die Bezeichnung „Nordseeheil- und Schwefelbad“.

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Sankt Peter-Ording: Gemeinde möchte das Brutpaar nicht stören

Zumindest möchten die Verantwortlichen der Gemeinde die beiden Vögel so gut wie es geht in Ruhe lassen. Bauhofleiter Oke Hansen teilt uns weiter mit:

„Wir werden das Storchennest natürlich an Ort und Stelle lassen und das Br(a)utpaar nicht stören. Es kann zwar zu Lärmbelästigung (klappern) und auch Verschmutzungen durch Kot kommen, aber das nehmen wir für die Natur gerne in Kauf. Die Furchtlosigkeit der Störche führen wir darauf zurück, dass sie wahrscheinlich aus dem Westküstenpark kommen und Menschen und Geräusche gewöhnt sind.“

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Na das sind doch zumindest für die beiden Störche gute Nachrichten. Es bleibt abzuwarten, ob sich die beiden von dem Baulärm nicht trotzdem vertreiben lassen, bevor es mit dem Brüten richtig los geht. (pag)