Schleswig-Holstein: Baby starb nach Geburt, weil die Klinik DAS tat – „Da war er schon blau“

Eine Aufnahme aus dem Innern des Zentralklinikums der Klinik in Lübeck in Schleswig-Holstein
Eine Aufnahme aus dem Innern des Zentralklinikums der Klinik in Lübeck in Schleswig-Holstein
Foto: imago images/Agentur 54 Grad

Lübeck. Die Uniklinik in Lübeck in Schleswig-Holstein sieht sich heftigen Anschuldigungen ausgesetzt.

Die Eltern eines kleinen Kindes, das nur 48 Stunden lebte, lassen den Vorwurf des Totschlags untersuchen. Der Grund ist ein angeblicher Fehler in der Patientenakte in dem Klinikum in Schleswig-Holstein.

Schleswig-Holstein:

Laut „Bild“-Zeitung soll darin stehen, dass die Eltern zugestimmt haben, die Lebenserhaltungs-Maschinen für ihren Sohn Hendrik auszuschalten.

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„Das haben wir nie erlaubt. Wir hatten um Bedenkzeit gebeten. Es handelte sich um keine Frage an uns. Nach dem Motto: seid dabei – oder nicht“, sagt Vater Jerome Riecke laut des Berichts.

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Das ist Schleswig-Holstein:

  • Schleswig-Holstein ist Deutschlands nördlichstes Bundesland
  • Die Landeshauptstadt Kiel ist mit rund 247.000 Einwohnern die größte Stadt in Schleswig-Holstein
  • Schleswig-Holstein zählt rund drei Millionen Einwohner
  • Fehmarn ist die einzige Ostsee-Insel Schleswig-Holsteins und die größte des Bundeslandes
  • Deutschlands einzige Hochseeinsel Helgoland gehört zu Schleswig-Holstein (Kreis Pinneberg)
  • Mit knapp 100 Kilometern Länge durchquert der Nord-Ostsee-Kanal ganz Schleswig-Holstein
  • Zu Schleswig-Holstein gehören die bei Touristen beliebten nordfriesischen Inseln Sylt, Amrum und Föhr

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Eine Hebamme habe um 8.50 Uhr eingetragen, dass der Neugeborene um 8.20 Uhr „rosig“ gewesen sei, schreibt die „Bild“.

Der Vater widerspricht: „Da war er schon blau. Bereits um 8.10 Uhr hatte ich den Hebammen Bescheid gegeben. Fotos, die ich von meinem Sohn um 8.23 Uhr gemacht hatte, zeigen, dass er blau angelaufen war.“

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Schleswig-Holstein: Uni-Klinik äußerte sich nicht

Die Hebammen hätten sich aber zu spät gekümmert. Auch soll im Partogramm laut des Vaters fälschlicherweise stehen, das um 7.35 Uhr ein Arzt anwesend gewesen sein soll. Dieser sei aber erst anderthalb Stunden später gekommen, um Hendrik zu untersuchen.

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Die Uni-Klinik äußerte sich laut des Berichts bislang nicht zu den Vorwürfen. (rg)