Schleswig-Holstein: Starkregen auf der Autobahn – DAS sind die furchtbaren Folgen!

In Schleswig-Holstein stürzte ein Audi vier Meter tief die Böschung hinab
In Schleswig-Holstein stürzte ein Audi vier Meter tief die Böschung hinab
Foto: Florian Sprenger/Westküsten-News

Die letzten Wochen waren heiß und schwül, deshalb freuen sich viele Menschen im Norden über den Regen, der seit Montagvormittag aufs Land prasselt. In Schleswig-Holstein allerdings sorgte der Starkregen für schlimme Unfälle!

Den auf den Autobahnen in Schleswig-Holstein stieg die Aquaplaning-Gefahr plötzlich massiv an. Mehrere Autofahrer unterschätzten das offenbar.

Schleswig-Holstein: Starkregen gefährdet Autofahrer

So auch ein Fahrer eines Audi A6. Er war am Montagmorgen – vermutlich zu schnell – auf der A23 bei Schafstedt in Schleswig-Holstein unterwegs. Auf Höhe der dortigen Abfahrt geriet sein Wagen auf der nassen Straße plötzlich ins Schleudern.

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Der Audi prallte daraufhin gegen einen Mercedes. Während der Mercedes zwar zur Seite geschleudert wurde, aber noch im Grünstreifen stoppen konnte, durchbrach der Audi die Leitplanke und stürzte einen rund vier Meter tiefen Abhang hinunter.

Auto überschlägt sich in Schleswig-Holstein

Der Wagen überschlug sich beim Sturz und kam schließlich schwer beschädigt zum Stehen.

Für die alarmierte Feuerwehr begann nun ein aufwändiger Rettungseinsatz: Da der Fahrer eingeklemmt und das Fahrzeug von Bäumen und Büschen umschlossen war, mussten die Retter zunächst mit Motorsägen das Gestrüpp entfernen.

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Außerdem musste das gesamte schwere Rettungsgerät die Böschung hinuntergetragen und abgeseilt werden, um dort dem Fahrer helfen zu können.

Rettung in Schleswig-Holstein ist kompliziert

Um den 26-Jährigen aus seiner schlimmen Lage zu befreien, mussten die Einsatzkräfte die Fahrerseite des Wagens aufschneiden und beide Türen entfernen.

Erst nach eineinhalb Stunden war der Verletzte befreit. Er wurde auf einer Trage die Böschung hinaufgezogen und konnte dann mit einem Rettungswagen in die Klinik eingeliefert werden. Die Fahrerin des Mercedes erlitt nur leichte Blessuren.

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Doch auch für den Abschleppdienst war es eine außergewöhnliche Situation. „Solche Bergungen kommen zwar hin und wieder mal vor – das Tagesgeschäft ist es aber nicht“, erklärt Matthias Köhler vom gleichnamigen Abschleppdienst. Erst nach rund drei Stunden konnten die Autobahn und die Abfahrt wieder freigegeben werden.

Weitere Unfälle auf Autobahn in Schleswig-Holstein

Wenige später ereignete sich ein weiterer Unfall auf der entgegengesetzten Fahrspur. Ein 23-jähriger Fahrer eines Transporters verlor auf der regennassen Autobahn die Kontrolle über sein Fahrzeug.

Sein Mercedes überschlug sich und kam völlig zerstört im Grünstreifen neben der Straße zum Stehen. Der Mann musste mit Verletzungen in ein Krankenhaus gefahren werden.

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Nur kurz darauf ereignete sich der nächste Unfall! Am frühen Nachmittag kam ein Fahrer eines BMW kurz hinter der Auffahrt Schenefeld in Fahrtrichtung Hamburg ins Schleudern. Der Wagen knallte dabei in die Mittelleitplanke.

Noch ein Unfall in Schleswig-Holstein

Der Fahrer verlor die Kontrolle über das Fahrzeug und schleuderte nach rechts. Der Wagen überschlug sich und kam dann hinter eine Leitplanke zum Stehen. Sowohl der 24-jährige Fahrer, als auch der 26-jährige Beifahrer erlitten bei dem Unfall schwere Verletzungen.

Die Feuerwehr und Polizei hoffen daher, dass sich Autofahrer schnell an das herbstliche Wetter gewöhnen und es in Zukunft zu keinen weiteren Unfällen kommt. (wt)