Schleswig-Holstein: Taucher machen krassen Fund in der Ostsee – „Ich werd verrückt“

Zwei Taucher machten in der Ostsee bei Schleswig-Holstein eine verblüffende Entdeckung (Symbolbild)
Zwei Taucher machten in der Ostsee bei Schleswig-Holstein eine verblüffende Entdeckung (Symbolbild)
Foto: Humberg/Imago

Lübeck. Beim Tauchen entdeckt man mit etwas Glück ja oft etwas, mit dem man nicht gerechnet hat. Auch vor der Küste von Schleswig-Holstein. Meist sind das aber eher Tiere, kleinere Gegenstände oder mal eine Flaschenpost.

Ingo Oppelt und Andreas Raffeck, die im vergangenen Sommer in der Ostsee bei Schleswig-Holstein tauchten, hatten mehr Glück. Sehr viel mehr Glück. Wie das „Hamburger Abendblatt“ berichtet, fanden sie beim Tauchen ein U-Boot!

Schleswig-Holstein: Taucher machen erstaunlichen Fund

Oppelt ist Sporttaucher und fasziniert von Schiffswracks. Aber dass er ein gesunkenes U-Boot findet, von dem niemand überhaupt wusste, dass es am Boden der Ostsee liegt, das ist auch für ihn etwas ganz Besonderes. „Da liegt ein U-Boot, ich werd verrückt“, habe er gedacht.

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„Da kribbelt es“, verriet der Taucher dem „Hamburger Abendblatt“.

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Oppelt und Raffeck fanden das U-Boot in neun Metern Tiefe nördlich der Lübecker Bucht.

Es war stark mit Muscheln und Algen bedeckt und wäre von Hobbytauchern vermutlich gar nicht erkannt worden. Doch unter dem ganzen Bewuchs war es gut erhalten.

Niemand wusste, dass es das U-Boot gab

„Es handelt sich dabei um ein kleines Unterseeboot vom Typ Seehund, das 1944 und 1945 in Deutschland für den küstennahen Einsatz zur Abwehr feindlicher Schiffe gebaut wurde“, sagt der Sporttaucher.

Solche Schiffe seien normalerweise von zwei Besatzungsmitgliedern gesteuert worden, menschliche Überreste fand man beim Wrack aber nicht.

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Ingo Oppelt glaubt, dass das U-Boot zum Ende des Zweiten Weltkriegs bewusst von der deutschen Marine versenkt wurde. Und dann völlig vergessen bis er und sein Kollege beim Tauchgang darauf stießen. (wt)