Schleswig-Holstein: Völliges Chaos auf der Autobahn – der zweite Unfall passierte beim Aufräumen

Der auf die Seite gekippte Toyota bei Itzehoe in Schleswig-Holstein.
Der auf die Seite gekippte Toyota bei Itzehoe in Schleswig-Holstein.
Foto: Florian Sprenger Westküsten-News

Nach zwei schweren Verkehrsunfällen am späten Nachmittag bei Itzehoe in Schleswig-Holstein musste die A23 in beide Richtungen voll gesperrt werden.

Zunächst befuhr ein Honda mit zwei Erwachsenen und zwei Kindern die Autobahn in Richtung Süden. In Höhe einer Auffahrt in Schleswig-Holstein wollte dieser den auffahrenden Autos den Weg frei machen und wechselte auf die linke Spur. Dabei übersah er vermutlich einen Mercedes, der mit hoher Geschwindigkeit von hinten nahte.

Schleswig-Holstsein: Totalschaden

Dessen Fahrer, der sich allein im Wagen befand, konnte den Zusammenstoß offenbar nicht mehr verhindern. Die Fahrzeuge prallten zusammen, wobei eines – wahrscheinlich der Mercedes – noch gegen die Mittelleitplanke knallte.

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Mit Totalschaden wurden der Honda und der Mercedes abgeschleppt. Die drei Erwachsenen und zwei Kinder wurden vorsorglich ins Krankenhaus gebracht.

Bei den Aufräumarbeiten dann ein Schreckmoment für die Retter: Auf der Gegenfahrbahn ertönte ein metallisches Quietschen. Dort hatte sich Richtung Norden ein Stau gebildet, da der Verkehr rund um die Autobahnzufahrten nahezu zum Erliegen gekommen war.

Schleswig-Holstein: Zweiter Unfall auf Gegenfahrbahn

In der Folge ereignete sich der zweite Unfall, der eine ähnliche Ursache hatte: Der Fahrer eines Toyotas war erst ans Stauende herangefahren und wollte dann offenbar seinen Wagen an den stehenden Fahrzeugen vorbei lenken. Er übersah dabei wohl einen Transporter, der von hinten nahte.

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Es endete in einem erneuten Zusammenstoß, wobei beide Fahrzeuge noch gegen ein weiteres Auto prallten. Dabei kippte der Toyota auf die Seite, der Fahrer wurde schwer verletzt. Die zwei weiteren Fahrer erlitten leichte Verletzungen.

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Trümmerteile beschädigten schließlich noch weitere Fahrzeuge. Die A23 war für die Rettung und Aufräumarbeiten zwischen den Anschlussstellen Itzehoe-Nord und -West insgesamt knapp drei Stunden voll gesperrt.