Sylt: Einwohner haben die Schnauze voll – und verlangen DAS von der Insel

Auf Sylt geht der Tourismus einigen Einwohnern gehörig gegen den Strich.
Auf Sylt geht der Tourismus einigen Einwohnern gehörig gegen den Strich.
Foto: imago images/Chris Emil Janßen

Seit Jahren ist Sylt im Sommer voll mit Urlaubern, der Tourismus gilt als wirtschaftlicher Motor der Insel. Ständig investiert die Insel in den Ausbau des touristischen Angebots.

Doch die Insulaner sehen das stetige Wachstum mit kritischen Augen. Einige von ihnen fordern ein Ende dieser Entwicklung und ein Umdenken von der Insel Sylt.

Sylt: Einwohner wollen selbst bestimmen

Die Bürgerinitiative, die aus rund 50 Aktivisten besteht, wünscht sich, dass die Einwohner wieder mehr Entwicklungen auf der Insel selbst bestimmen dürfen.

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Zwar sei ihnen bewusst, dass Sylt vom Tourismus lebe, trotzdem wollen sie dem Ganzen eine Grenze setzen. Konkret plädiert die Initiative für einen Stopp bei den Übernachtungsmöglichkeiten: Es sollen keine weiteren Gästebetten mehr dazukommen.

Keine weiteren Bauprojekte auf Sylt

Auch neue touristische Bauprojekte sollen verhindert werden. Die Initiatorin Birte Wieda sagte dem NDR Schleswig-Holstein, dass die Initiative auch über ein Bürgerbegehren nachdenke.

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„Da haben wir eine große Chance, uns Gehör zu verschaffen. Es geht auch darum, vielleicht ein insulares Planungsgremium zu fordern", teilte sie dem Sender mit.

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Schon in der Vergangenheit Erfolg auf Sylt

Dass solche Bewegungen durchaus Wirkung zeigen, hat sich zum Beispiel in den 1970er-Jahren gezeigt: Damals verhinderte eine Naturschützerin den Bau eines Appartementblocks in Westerland, für den rund 3.000 Betten geplant waren.

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Wie die aktuelle Bewegung weitergeht, wird sich mit der Zeit zeigen. (lh)