Sylt: Einwohner machen Urlaubern Vorwürfe – doch die schießen zurück!

Sylt: Fünf überraschende Fakten zur Insel

Sylt ist eines der beliebtesten Reiseziele in Deutschland. Wir haben fünf überraschende Fakten zur Insel gesammelt.

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Die Hauptsaison auf Sylt ist zwar vorbei, trotzdem sind immer noch Urlauber auf der Insel. Und das obwohl das Beherbergungsverbot die Einreise momentan erschwert.

Wer aus einem Risikogebiet nach Sylt reisen möchte, brauch dafür einen Corona-Test, der nicht älter als 48 Stunden ist. An der Vorschrift spalten sich die Gemüter.

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Sylt: Sollten Urlauber aus Risikogebieten kommen dürfen?

Und auch, wenn die Insel vom Tourismus lebt und dieser für viele Menschen dort überlebenswichtig ist, halten es viele Insulaner für richtig, dass die Einreiseregeln derzeit streng sind.

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Das ist Sylt:

  • Sylt ist die größte nordfriesische Insel und liegt in der Nordsee
  • Nach Rügen, Usedom und Fehmarn ist Sylt die viertgrößte Insel Deutschlands
  • Die Insel Sylt ist vor allem für ihre Kurorte Westerland, Kampen, Wenningstedt und den ca. 40 Kilometer langen Sandstrand im Westen bekannt
  • Zahlreiche Gebiete auf und um Sylt sind als Schutzgebiete ausgewiesen. Auf der Insel gibt es allein zehn Naturschutzgebiete
  • Der Tourismus ist seit über 100 Jahren auf Sylt von erheblicher Bedeutung, seit Westerland 1855 zum Seebad (Kurort) wurde

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Als ein Mann in einer Sylter Facebook-Gruppe die Info teilt, dass mehrere andere Bundesländer das Beherbergungsverbot inzwischen wieder gekippt haben, schreibt er dazu: „Es bleibt spannend... ob sich so etwas auch in Schleswig-Holstein durchsetzen lässt?“

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Doch eine Sylterin reagiert sofort mit der klaren Ansage: „Na, hoffentlich nicht!!!“

Viele Menschen auf Sylt heißen Beherbergungsverbot gut

Auf Nachfrage erklärt sie: „Noch haben wir mit die wenigsten Infizierten und das soll auch so bleiben. Wenn die Touristen aus den Risikogebieten kommen würden, würde sich das ändern.“

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Die Diskussion dreht sich auch um den Corona-Ausbruch in einem Bistro auf Sylt Anfang Oktober (MOIN.DE berichtete). Ein Mann merkt an, dass offenbar nur 20 Prozent der Gäste dort Urlauber gewesen seien, der Rest Einheimische, und man deshalb nicht behaupten könne, das Virus würde durch Touristen eingeschleppt. Tatsächlich war der Großteil der mehr als 100 getesteten Gäste der Party Einheimische.

Sylt: Bashing von Touristen

Der Mann kritisiert: „Es gibt ein Bashing von Sylter Einwohnern, in allen Gruppen, dass sich die Urlauber nicht an die Regeln halten.“

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Auch, was das Beherbergungsverbot und die Sorge vorm Einschleppen des Virus angeht, spottet eine Frau bitter: „Uiiihh, mal wieder die bösen Touristen...“

Sylt-Urlauber der größte Risiko-Faktor?

Eine andere Frau merkt an: „Neu ist die Erkenntnis, dass ausschließlich Touristen das Virus haben können. Nicht die geschäftlich Reisenden, reisende Angehörige und und und...“

Es wäre derzeit wohl am besten, wenn auch die Geschäftsreisenden vorerst zu Hause bleiben und Familienbesuche auf ein Minimum reduziert werden. (wt)