Sylt: Großer Ärger aus DIESEM Grund– „Für die ganze Insel wichtig!“

In Westerland auf Sylt herrscht derzeit Unmut (Symbolbild)
In Westerland auf Sylt herrscht derzeit Unmut (Symbolbild)
Foto: Carsten Rehder/dpa

Westerland. Über Wochen stand das Leben auf Sylt wegen Corona nahezu still: Leere Strände, keine Touristen. Die Zwangspause hätte optimal für dringend notwendige Baumaßnahmen genutzt werden können, doch es kam alles ganz anders.

Nicht immer sind Insel-Bewohner und Insel-Besucher auf Sylt einer Meinung, doch bei diesem aktuellen Aufreger-Thema ist das anders.

Sylt: Ärger über Baumaßnahmen

An der beliebten Strandpromenade in Westerland sollte ein Teil der Küstenschutzmauer ausgetauscht werden, berichtet der „shz“. Dazu musste ein Teil des Strandes abgesperrt werden. Für Touristen ärgerlich, für Hotelbetreiber und Gastronomen ebenfalls.

„Wir freuen uns über diese Maßnahme, ganz klar – sie ist für die ganze Insel wichtig“, sagt Peter Douven vom kommunalen Tourismusbetrieb. „Aber vier Wochen Stillstand auf der Baustelle hätten besser genutzt werden können!“

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Das ist Sylt:

  • Nach Rügen, Usedom und Fehmarn ist Sylt die viertgrößte Insel Deutschlands
  • Die Insel Sylt ist vor allem für ihre Kurorte Westerland, Kampen, Wenningstedt und den ca. 40 Kilometer langen Sandstrand im Westen bekannt
  • Im Sommer befinden sich täglich rund 150.000 Menschen auf der Insel
  • Zum Vergleich: Lediglich rund 18.000 Menschen leben auf Sylt

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Denn tatsächlich passierte während der vergangenen vier Wochen, als noch keine Touristen auf Sylt waren, auf der Baustelle – nichts.

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Hoteliers gingen Einnahmen verloren

Jetzt würden durch die Strandsperrung mehreren Sylter Anbietern dringend benötigte Einnahmen verloren gehen.

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„Wir hätten ein paar Strandkörbe aufstellen können – da hätten alle etwas davon gehabt“, schimpft Douven im Gespräch mit dem „shz“.

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Mehr zu Sylt:

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Der Landesbetrieb Küstenschutz in Husum bestätigte, dass es zu einer „geringfügigen Verzögerung“ bei den Bauarbeiten gekommen sei. Die Gründe konnte man dort aber nicht nennen. Im Oktober sollen die Arbeiten abgeschlossen sein.

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Doch damit noch nicht alles: Die Bauarbeiten sind nicht das einzige Thema, das aktuell für Unmut sorgt. Ein anderes Projekt geht vor allem den Insulanern mächtig auf die Nerven. Hier mehr erfahren >> (wt)