Sylt: Mann erlebt Ungewöhnliches auf der Insel, doch damit ist er nicht allein – „Kennen wir“

Auf Sylt hat ein Mann etwas ziemlich Ungewöhnliches erlebt (Symbolbild).
Auf Sylt hat ein Mann etwas ziemlich Ungewöhnliches erlebt (Symbolbild).
Foto: IMAGO / Priller&Maug & IMAGO / Shotshop

Ein Sylt-Urlauber, der die Insel bereits seit Jahren besucht, hat während dieser Reise eine eher ungewöhnliche Begegnung gemacht.

Als er anderen Sylt-Fans bei Facebook davon berichtet, stellt sich schnell heraus, dass er nicht der Erste ist, der das erlebt hat.

Sylt: Mann wurde angefallen!

Was ihm passiert sei, habe er noch nie erlebt, berichtet er in einem Facebook Beitrag. Der Mann war gemütlich in einem Laden unterwegs, als er auf einmal „angefallen“ wurde!

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„Da umschlingt mich plötzlich etwas mit Armen und Beinen“, schreibt er. Zum Glück handelte es sich bei dem Angriff aber nur um ein Stofftier. Er habe es um Rettung rufen hören, amüsiert er sich.

Dem Hilferuf kam er auch gleich nach, denn bei ihm kam „das weiche Herz wieder durch.“ Nach der Rettungsaktion in Form eines Kaufes sei es dann mit dem kuscheligen Angreifer weitergegangen.

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Das ist Sylt:

  • Sylt ist die größte nordfriesische Insel und liegt in der Nordsee
  • Nach Rügen, Usedom und Fehmarn ist Sylt die viertgrößte Insel Deutschlands
  • Zahlreiche Gebiete auf und um Sylt sind als Schutzgebiete ausgewiesen. Auf der Insel gibt es allein zehn Naturschutzgebiete
  • Der Tourismus ist seit über 100 Jahren auf Sylt von erheblicher Bedeutung, seit Westerland 1855 zum Seebad (Kurort) wurde
  • Im Sommer befinden sich täglich rund 150.000 Menschen auf der Insel
  • Zum Vergleich: Lediglich rund 18.000 Menschen leben auf Sylt

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Denn es blieb nicht bei der einen Hilfeleistung. Es kreischte wieder los, erzählt der Urlauber. „Aber wir können nicht ohne meine Freundin gehen“, habe er jemanden schreien hören.

Der Mann habe noch die Augen verdreht und gedacht, „dass dies ja so kommen musste.“ Dann rettete er auch das zweite Kuscheltier.

Andere Sylt-Urlauber kennen das „Problem“

Das Resultat dieses ungewöhnlichen Angriffes sei, dass er die beiden Kuscheltiere nun mit durchfüttern müsse, beschwert sich der Urlauber sarkastisch. Getauft hat er sie auf die Namen „Kletti“ und „Sylta.“

Andere Urlauber berichten, dass sie ebenfalls Angriffe dieser Art erlebt hätten. Versuche, diese abzuwehren, sind allem Anschein nach gescheitert Jemand teilt unter dem ursprünglichen Beitrag ein Foto, auf dem auch ein Kuscheltier zu sehen ist. Dazu heißt es „Das ging mir mit Willy auch so.“

Eine Frau bestätigt: „Kennen wir.“ Bei ihr säßen inzwischen fünf Schafe und eine Möwe auf dem Sofa. Und ein Mann stimmt zu: „Passiert uns auch öfter.“

Auf Sylt ist Vorsicht geboten!

Wer demnächst auf Sylt ist, sollte also aufpassen, nicht ebenfalls einem Angriff zum Opfer zu fallen.

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Wobei es sicherlich Schlimmeres gibt, als nach einem Besuch auf Sylt ein Kuscheltier mit durchfüttern zu müssen. (fk)