Sylt: Insel bereitet sich auf Urlaubs-Saison vor – kommen drastische Maßnahmen?

Eng beieinander tummelten sich die Menschen auf Sylt teilweise im Juli und August.
Eng beieinander tummelten sich die Menschen auf Sylt teilweise im Juli und August.
Foto: imago images/spfimages

Nach der aktuellen Bund-Länder-Konferenz hoffen viele Menschen auf weitere Lockerungen – auch für den Tourismus. Besonders auf Sylt plant man bereits weit voraus.

Auf was sich Touristen, die nach Sylt reisen möchten, einstellen müssen, schmeckt bestimmt nicht jedem.

Sylt: Diese Entscheidungen könnten den Tourismus in Zukunft stark beeinflussen

Noch nie zuvor blickt man so gespannt auf die kommende Urlaubssaison. Denn wie sich die Pandemie entwickelt, kann niemand wirklich voraussagen. Zumindest wird viel Arbeit in die Planung gesteckt, wie der Tourismus in Zukunft gesteuert werden soll.

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Dabei sollen laut „Sylter Rundschau“ drei Punkte zu einem sicheren Tourismus führen. Alle Reisenden, die Sylt als Urlaubsziel haben, müssen einen negativen Corona-Test vorweisen, der nicht älter als 48 Stunden sein darf.

Das müsse gegen Unterschrift beim Gastgeber bestätigt werden.

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Das ist Sylt:

  • Sylt ist die größte nordfriesische Insel und liegt in der Nordsee
  • Nach Rügen, Usedom und Fehmarn ist Sylt die viertgrößte Insel Deutschlands
  • Zahlreiche Gebiete auf und um Sylt sind als Schutzgebiete ausgewiesen. Auf der Insel gibt es allein zehn Naturschutzgebiete
  • Der Tourismus ist seit über 100 Jahren auf Sylt von erheblicher Bedeutung, seit Westerland 1855 zum Seebad (Kurort) wurde
  • Im Sommer befinden sich täglich rund 150.000 Menschen auf der Insel
  • Zum Vergleich: Lediglich rund 18.000 Menschen leben auf Sylt

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Zusätzlich solle die „Luca App“ (MOIN.DE berichtet) die notwendige Kontaktnachverfolgung bewerkstellen. Außerdem werde gerade eine Strategie erarbeitet, die einer potentiellen Virusausbreitung entgegen wirken soll.

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Corona-Tests für Mitarbeiter auf Sylt

„Alle Mitarbeiter sollten vorerst einmal wöchentlich einen Corona-Schnelltest in Selbstanwendung durchführen. Diese mit etwa vier Euro vergleichsweise günstigen Tests könnten dazu beitragen, die Sicherheit für alle zu stärken“, sagen Vertreter der „Sylt Marketing Gesellschaft“.

Die Kosten für die Tests der Mitarbeiter sollen zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer geteilt werden.

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Ein besonderes Gewicht hätte aber die Eigentestung der Reisenden: „Genau aus dieser Überlegung heraus plädieren wir auch für Schnelltests der Reisenden bereits zuhause, vor der Anreise, am besten als klare Voraussetzung.

Das brächte, in Ergänzung zu einem sinnvollen Stufenplan mit Betrachtung der Inzidenzen, allen Reisenden und Einheimischen mehr Sicherheit und Verlässlichkeit und damit mehr Planbarkeit“, teilt Anna Brosowski vom Sylter Tourismus Service der „Sylter Rundschau“ mit.

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Ob es tatsächlich zur Einführung solch einer Reglung kommt, bleibt abzuwarten. Sicher ist jedoch, dass sie für ordentlich Diskussionsstoff würde. (pag)