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Tanken in Schleswig-Holstein: Wahnsinn an den Zapfsäulen – dieser Anblick ist ein Schock

Preistafel mit den aktuellen Benzinpreisen vor der Shell-Tankstelle
Preistafel mit den aktuellen Benzinpreisen vor der Shell-Tankstelle (Symbolbild). Foto: IMAGO / Hanno Bode

Mit dem Ende des Tankrabatts mussten sich Autofahrer auch in Schleswig-Holstein heute auf deutlich teurere Preise beim Tanken einstellen.

Die vorübergehende Senkung der Energiesteuer auf Kraftstoffe in Deutschland gilt seit dem 1. September nicht mehr. Der Blick auf die Zapfsäule beim Tanken in Schleswig-Holstein sorgt bei Menschen für Empörung.

Tanken in Schleswig-Holstein: Schock an der Zapfsäule

Es war abzusehen, dass der Spritpreis in Schleswig-Holstein wieder in die Höhe steigt. Mit 35 Cent für Benzin und 17 Cent für Diesel wurde gerechnet, denn um diese Summen hat der Bund die Steuerlast zuvor gesenkt. So wollte die Regierung Verbraucher angesichts hoher Energiepreise entlasten.

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Bereits in den Morgenstunden war der Anstieg dann wieder deutlich zu sehen: Statt in den vergangenen Tagen noch ungefähr 1,72 Euro pro Liter Super, bezahlte man in Schleswig-Holstein bereits am Morgen wieder 2,01 Euro pro Liter. Seither bleibt der Spritpreis in den meisten Regionen in Schleswig-Holstein jedoch stabil.


Das ist Schleswig-Holstein:

  • Schleswig-Holstein ist Deutschlands nördlichstes Bundesland
  • Die Landeshauptstadt Kiel ist mit rund 247.000 Einwohnern auch die größte Stadt in Schleswig-Holstein
  • Schleswig-Holstein zählt rund drei Millionen Einwohner
  • Fehmarn ist die einzige Ostsee-Insel Schleswig-Holsteins und die größte des Bundeslandes
  • Deutschlands einzige Hochseeinsel Helgoland gehört zu Schleswig-Holstein
  • Zu Schleswig-Holstein gehören die bei Touristen beliebten nordfriesischen Inseln Sylt, Amrum und Föhr
  • Mit knapp 100 Kilometern Länge durchquert der Nord-Ostsee-Kanal ganz Schleswig-Holstein

Im Schnitt zahlen Autofahrer aktuell beispielsweise in Norderstedt 2,08 Euro für Diesel, 1,93 Euro für SuperE10 und 1,99 Euro für Super. In den sozialen Medien sorgen diese Preise für Empörung, insbesondere der schnelle Anstieg der Spritpreise ärgert die Menschen.

Tanken in Schleswig-Holstein: „Ein Schelm, wer Böses denkt“

Der ADAC rechnete eigentlich damit, dass Tankstellenbetreiber zuvor zum günstigen Steuersatz eingekaufte Treibstoffmengen weiter günstiger abgeben.

Doch bei dem Auslaufen des Entlastungspakets um Mitternacht, „scheint wohl alles neu befüllt worden zu sein mit dem teureren Kraftstoff… Ein Schelm ist, wer da böses denkt“, munkelt eine Frau aus Flensburg in den sozialen Medien und sprach damit einigen vom Herzen. Die hohe Last der Spritpreise wird von den Schleswig-Holsteinern allgemein frustrierend wahrgenommen.


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Da am 1. September auch das 9-Euro-Ticket endete, sind die Menschen nun also allgemein wieder höheren Summen ausgesetzt. Doch neue Entlastungen sollen schon in Planung sein (MOIN.DE berichtete).

Auch in Hamburg staunte man am 1. September beim Blick auf die Zapfsäulen nicht schlecht… Erfahre >> hier, was dort abgeht.