Usedom: Für dieses Wahrzeichen der Insel gibt es eine verrückte Idee

Usedom beschäftigt sich mit der Zukunft eines seiner Wahrzeichen.
Usedom beschäftigt sich mit der Zukunft eines seiner Wahrzeichen.
Foto: Leo/Imago

Für die Insel Usedom ist sie eine der größten Touristen-Magneten: Die Zinnowitzer Seebrücke. Sie ist 315 Meter lang und ragt hinein in die Ostsee. Damit ermöglicht sie Besuchern den Zugang zu der sich am Ende befindlichen Tauchglocke. Die Seebrücke mit der Tauchglocke ist eines der Wahrzeichen der Insel.

Doch die Seebrücke birgt für Usedom auch einige Probleme. Regelmäßig muss die in die Jahre gekommene Attraktion restauriert werden. Das ist jeweils mit erheblichen Kosten verbunden. Nun gibt es neue Pläne, um gegen das Problem vorzugehen. Und darüber dürften sich manche Fans der Insel freuen.

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Usedom: Kompletter Neubau – nicht nur der Seebrücke?

Freude und Leid liegen oft nah beieinander. Während sich die Zinnowitzer Seebrücke bei Urlaubern großer Beliebtheit erfreut, sorgt sie bei der Gemeinde für Sorgenfalten. Oft müssen kleinere Schäden an der Brücke ausgebessert werden, seien es kaputte Geländer oder lose Bretter. Das sorgt natürlich für Kosten.

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Aber nun gibt es ein noch größeres Problem. Denn auch die Korrosionsschäden werden immer größer. Wie die „Ostsee Zeitung“ vermeldet, soll es sogar ein Bericht über diverse Schäden an dem Bauwerk geben. Demnach müsste einiges ausgebessert werden.

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Das ist Usedom:

  • Insel in der Ostsee
  • Befindet sich im äußersten Nordosten von Deutschland
  • Die Insel hat zwei Grenzübergänge nach Polen
  • Usedom ist die zweitgrößte Insel Deutschlands
  • Bekannte Ostseebäder sind Zinnowitz, Bansin, Heringsdorf und Ahlbeck
  • Auf Usedom gibt es einen Flughafen, dieser ist bei Garz gelegen
  • Die größte Stadt auf der Insel ist Swinemünde (Polnische Seite)

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Zwar stelle dies aktuell noch keine Gefahr für Besucher da und eine Sperrung sei bisher nicht notwendig. Trotzdem wird bereits überlegt, statt die Seebrücke immer nur zu renovieren, sie abzureißen und komplett neu zu bauen.

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Das Problem: Mal eben einen Neubau der Brücke zu planen ist gar nicht so einfach. Betroffen wären bei diesem Vorhaben eben auch die Tauchglocke, der Rettungsturm und der Vorplatz der Brücke mit seinen Shops.

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Daher ist nun auch der Umbau des Vorplatzes ein Thema. „Die Idee ist, dass der Seebrückenvorplatz in einem Atemzug auch umgestaltet werden soll. Es gibt derzeit noch laufende Pachtverträge zwischen der Gemeinde und den Unternehmern“, zitiert die „Ostsee Zeitung“ Vize-Bürgermeister Fred Kruggel.

Wie lange würde der Neubau dauern?

Da kommt unweigerlich die Frage auf, wie lange der Neubau der Zinnowitzer Seebrücke dauern würde. Das hängt in erster Linie davon ab, wie schnell es mit den Planungen voran geht und wie schnell die Gemeinde den Neubau in Auftrag gibt.

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Dies könnte bis zu fünf Jahren dauern. Über mögliche Ideen und Vorschläge für die Neugestaltung der Sehenswürdigkeit auf Usedom berät ein Zusammenschluss aus Bürgern und Gemeindevertretern.

Eine verrückte Idee ist laut des Berichts zum Beispiel, dass ein Trauzimmer am Ende der Seebrücke gebaut werden soll. (mh)

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