Usedom greift hart durch! SIE müssen sich jetzt in Acht nehmen

Usedom liegt in einem Corona-Hochrisikogebiet. Deswegen wird es wohl bald ziemlich ernste Kontrollen geben.
Usedom liegt in einem Corona-Hochrisikogebiet. Deswegen wird es wohl bald ziemlich ernste Kontrollen geben.
Foto: imago images/Westend61

Der Landkreis Vorpommern-Greifswald, zu dem die Insel Usedom gehört, ist aktuell so etwas wie das Sorgenkind in Mecklenburg-Vorpommern. Denn der Ort hat laut Robert-Koch-Institut den höchsten Inzidenzwert im gesamten Bundesland: 191 Infektionen auf 100.000 Einwohner in sieben Tagen.

Mit einer Inzidenz von über 150 gelten Kreise in Mecklenburg-Vorpommern als Hochrisikogebiete. Auf Usedom müssen deswegen einige Menschen jetzt genau aufpassen.

Usedom: Übergangsfrist bis zum 3. Februar

Als beliebtes Reiseziel gibt es auf der Insel nämlich viele Zweitwohnungen. Und für deren Besitzer gelten in Hochrisikogebieten Einreiseverbote, sofern sie nicht die Familie besuchen oder beruflich unterwegs sind.

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Wie die „Ostsee-Zeitung" berichtet, gilt derzeit noch eine Übergangsfrist bis zum 3. Februar. So lange dürfen Zweitwohnungsbesitzer noch einreisen und ihre Wohnung nutzen.

Nach dem 4. Februar gilt dann definitiv das Einreiseverbot. Auch wer vorher gekommen ist, dürfte eigentlich nicht mehr auf der Insel sein, der Umgang damit ist von den Behörden aber noch nicht abschließend geklärt.

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Das ist Usedom:

  • Insel in der Ostsee
  • Befindet sich im äußersten Nordosten von Deutschland
  • Die Insel hat zwei Grenzübergänge nach Polen
  • Usedom ist die zweitgrößte Insel Deutschlands
  • Bekannte Ostseebäder sind Zinnowitz, Bansin, Heringsdorf und Ahlbeck
  • Auf Usedom gibt es einen Flughafen, dieser ist bei Garz gelegen
  • Die größte Stadt auf der Insel ist Swinemünde (Polnische Seite)

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Usedom: Kontrollen sollen kommen

Die Einhaltung der erlassenen Maßnahmen soll laut des Berichts kontrolliert werden. „Wir hoffen aber, dass wir davon keinen Gebrauch machen müssen“, sagte Sozialdezernentin Karina Kaiser (parteilos) der „Ostsee-Zeitung“. Auch in den Ämtern auf Usedom, in und um Wolgast und Lubmin gehe man nicht davon aus, dass hohe Bußgelder verhängt werden müssen.

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Auf zum Beispiel ausgewiesene Ferienhausgebiete sollen aber Kontrollen zukommen. Hunderte Menschen hatten auf Usedom und in anderen Orten in den letzten Monaten einen Zweitwohnsitz angemeldet, damit sie auch in Pandemie-Zeiten dorthin reisen können. (rg)