Usedom: Mann will in der Ostsee baden, doch er ist angewidert! „Braune Suppe“

Usedom: Woher die Insel ihren Namen hat

Usedom: Woher die Insel ihren Namen hat

Nach Rügen ist Usedom die zweitgrößte Insel Deutschlands. Die Insel an der Pommerschen Bucht hat 76.500 Einwohner. Sie ist zum Großteil Deutsch, jedoch ist auch ein Teil im Osten von ihr bereits polnisch. Gelegen an der Ostsee ist sie ein absoluter Touristenmagnet.

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Aktuell strömen wieder viele Urlauber an die Strände von Usedom, Rügen und anderen Ostsee-Urlaubsorten. Seit ein paar Wochen hat Mecklenburg-Vorpommern auch wieder für Urlauber aus anderen Bundesländern geöffnet.

Einem Mann ist dabei etwas aufgefallen, als er auf Usedom in der Ostsee baden gehen wollte.

Usedom: Mann will in der Ostsee baden, aber er ist angewidert!

In einer Facebook-Gruppe für Usedom-Fans richtet er sich an die anderen Gruppen-Mitglieder.

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„Wir sind heute in Bansin angekommen und das Wasser/die Ostsee ist braun. Einfach nur braune Suppe. Kann mir das jemand erklären, warum das hier so ist? Ist jemand von euch in Zinnowitz? Wie ist dort das Wasser ?“, möchte der Urlauber wissen.

Schnell bekommt er von den anderen Insel-Fans eine Antwort: Algen. MOIN.DE hat eine Expertin dazu befragt.

Usedom: Abgerissen und in Strandnähe gespült

„Wir hatten die Situation, dass zuletzt vor Warnemünde Makroalgen abgerissen worden waren, die bei heißem Wetter verrotten. Das ergibt dann eine bräunliche Suppe am Strand“, sagt Barbara Hentzsch, Sprecherin vom Institut für Ostseeforschung in Warnemünde (IOW).

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Das ist Usedom:

  • Insel in der Ostsee
  • Befindet sich im äußersten Nordosten von Deutschland
  • Die Insel hat zwei Grenzübergänge nach Polen
  • Usedom ist die zweitgrößte Insel Deutschlands
  • Bekannte Ostseebäder sind Zinnowitz, Bansin, Heringsdorf und Ahlbeck
  • Auf Usedom gibt es einen Flughafen, dieser ist bei Garz gelegen
  • Die größte Stadt auf der Insel ist Swinemünde (Polnische Seite)

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Bei stürmischer See und hohen Temperaturen werden die Makroalgen, die sich im Meeresboden verankert haben, abgerissen und in Strandnähe angespült. „Wir nehmen sehr stark an, dass das Gleiche vor Usedom der Fall ist“, so Hentzsch weiter.

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Für den Mann, der sich über die „braune Suppe“ wunderte, scheint der Aufenthalt auf Usedom dennoch schön zu sein: „Heute Morgen durften wir noch einen schönen Sonnenaufgang beobachten und morgen fahren wir nach Zinnowitz weiter“, schreibt er in den Kommentaren. (oa)

Hinweis der Redaktion: In einer vorherigen Version dieses Textes stand geschrieben, es handle sich statt Algen um Kiefernpollen. Wir haben diesen Fehler korrigiert.