Usedom: Diese Sendung ist eine Wucht – auf der Insel wird bald ordentlich gebohrt!

Stau auf Usedom wird es wohl auch durch den Bau des Tunnels öfters geben.
Stau auf Usedom wird es wohl auch durch den Bau des Tunnels öfters geben.
Foto: imago images / Leo

Swinemünde. Was für eine gigantische Sendung für die Insel Usedom. Dort ist jetzt ein massiver Bohrer angekommen.

Dem Monster bekommt eine ganz besondere Aufgabe zu: Das wichtigste Verkehrsprojekt auf Usedom angehen.

Usedom: Riesiger Bohrer angeliefert

Der gigantische Bohrer, liebevoll „Maulwurf“ genannt, soll nämlich den Swine-Tunnel ausheben. Der Tunnel soll die Inseln Usedom und Wollin miteinander verbinden.

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Das ist Usedom:

  • Insel in der Ostsee
  • Befindet sich im äußersten Nordosten von Deutschland
  • Die Insel hat zwei Grenzübergänge nach Polen
  • Usedom ist die zweitgrößte Insel Deutschlands
  • Bekannte Ostseebäder sind Zinnowitz, Bansin, Heringsdorf und Ahlbeck
  • Auf Usedom gibt es einen Flughafen, dieser ist bei Garz gelegen
  • Die größte Stadt auf der Insel ist Swinemünde (Polnische Seite)

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Auf dieses wichtige Werkzeug musste man in Swinemünde eine Weile warten der Bohrer wurde aus China mit dem Schiff angeliefert.

Wichtiges Verkehrsprojekt auf Usedom

Die Handhabung des Monstrums ist nicht ganz unkompliziert: Der „Maulwurf“ ist hoch wie ein Haus und allein die Verladung vom Schiff war ein logistischer Kraftakt.

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Teilweise muss das riesige Werkzeug auch noch vor Ort zusammengebaut werden. Erst in sechs Monaten kann deshalb mit dem Bohren begonnen werden.

Tunnel auf Usedom hat auch Kritiker

Der Tunnel soll 1,76 Kilometer lang werden und rund 200 Millionen Euro kosten.

So komfortabel er für Autofahrer in Swinemünde sein wird Kritiker sorgen sich, dass sich durch den Bau das Verkehrsaufkommen auf der Insel drastisch erhöhen könnte. (wt)

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