Usedom: Wenn DIESER krasse Plan aufgeht, wäre das eine Sensation für die Insel

Die Bäderarchitektur auf Usedom soll Weltkulturerbe werden. Gemeinden auf der Insel möchten eine Bewerbung einreichen.
Die Bäderarchitektur auf Usedom soll Weltkulturerbe werden. Gemeinden auf der Insel möchten eine Bewerbung einreichen.
Foto: imago images / Westend61

Schon jetzt ist Usedom als Erholungs- und Urlaubsort in ganz Deutschland bekannt. Und jetzt gibt es einen Plan, wie die Ostsee-Insel sogar auf der ganzen Welt Bekanntheit erlangen könnte.

Wie das gelingen soll? Als offizielles Unesco-Weltkulturerbe. Die prachtvolle Bäderarchitektur in den Kaiserbädern Ahlbeck, Heringsdorf und Bansin ist ein besonderer Hingucker und kulturhistorischer Schatz auf der Ostsee-Insel Usedom.

Usedom: Bäderarchitektur soll Weltkulturerbe werden

Und deshalb soll Usedom jetzt Weltkulturerbe werden, wie die „Ostsee Zeitung“ berichtet.

Denn die Gemeinde Ostseebad Heringsdorf will gemeinsam mit der Stadt Swinemünde eine Bewerbung der Bäderarchitektur mit der Entwicklung der Badekultur zum Unesco-Weltkulturerbe einreichen.

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Das ist Usedom:

  • Insel in der Ostsee
  • Befindet sich im äußersten Nordosten von Deutschland
  • Die Insel hat zwei Grenzübergänge nach Polen
  • Usedom ist die zweitgrößte Insel Deutschlands
  • Bekannte Ostseebäder sind Zinnowitz, Bansin, Heringsdorf und Ahlbeck

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So sind es vor allem die vielen Villen-Gebäude in den Kaiserbädern, die als bedeutsame Kulturschätze gelten können, erklärt Ortschronist Fritz Spalink: „In den Kaiserbädern gibt es etwa 100 bis 150 Villen und Gebäude aus der Gründerzeit, die erhaltenswert sind. Das Besondere ist die Verschiedenheit.“

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Die Bergstraße in Basin sei ein Paradebeispiel für die Bäderarchitektur, an der Heringsdorfer Promenade stünden die Prachtvillen – und in Ahlbeck habe es eher bürgerlicher Existenzen mit Pensionen gegeben.

Usedom: „Das wäre ein Knaller für uns“

Die Ernennung der Kaiserbäder zum Weltkulturerbe würden nicht nur die bereits unter Denkmalschutz stehenden Gebäude, sondern auch ganze Stadtquartiere einen Schutzstatus erhalten, so Heringsdorfs Bürgermeisterin Laura Isabelle Marisken.

Und auch Thomas Heilmann, Heringsdorfs Kurdirektor findet: „Das wäre ein Knaller für uns und ein Alleinstellungsmerkmal.“

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Doch: „Zunächst muss evaluiert werden, wo wir im Vergleich zu anderen Weltkulturerbestätten stehen. Parallel würde die Evaluierung auch auf Landeseben erfolgen“, erklärt Bürgermeisterin Marisken gegenüber der „Ostsee Zeitung“.

Noch ist der Weg von Usedom bis zur Unesco in Paris weit. (kv)