Nordsee: Nach 165 Jahren steht dieser Traditionsbetrieb vor dem Aus! „Sehr bitter“

Nordsee: Diese 5 Strände musst du gesehen haben

Nordsee: Diese 5 Strände musst du gesehen haben

Wir stellen 5 Nordsee-Strände vor, die du unbedingt gesehen haben musst.

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In Bremerhaven an der Nordsee sieht die Situation düster aus: Ein echter Traditionsbetrieb soll nach 165 Jahren schon bald sein Ende finden.

Die Anteilnahme ist groß und von vielen Seiten wird nach einem Ausweg für den Traditionsbetrieb an der Nordsee gesucht. Doch die Absichten des Betreibers sind nach wie vor unklar.

Nordsee: Krise der Kreuzfahrtbranche führt zur Insolvenz

Die Schieflage, in die die Lloyd-Werft in Bremerhaven an der Nordsee in der Krise der Kreuzfahrtbranche geraten ist, löste die Insolvenz-Entscheidung aus. Insolvenzverwalter Heerma sieht nach Bremer Medienberichten allerdings auch die schlechte Auftragslage als Problem.

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Das ist Bremerhaven:

  • Bremerhaven ist eine Hafenstadt an der deutschen Nordseeküste
  • Als Exklave gehört sie zum Land Freie Hansestadt Bremen
  • Die Bevölkerungszahl liegt bei ungefähr 120.000 Einwohner
  • Die bremischen Häfen (Bremen/Bremerhaven) bilden sogenannte Zwillingshäfen und arbeiten eng zusammen
  • Eine Attraktion der Stadt ist das „Deutsche Auswandererhaus“, welches der Geschichte der Menschen gewidmet ist, die von Bremerhaven nach Amerika aufbrachen

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Die Bremerhavener Lloyd-Werft ist Teil des Genting-Konzerns in Hongkong und hat mit seinen 165 Jahren Existenz schon Traditionscharakter an der Nordsee.

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Im Jahr 1857 wurde die Lloyd-Werft gegründet und war zuletzt auf Reparaturen und die Verlängerung von Schiffen spezialisiert. Im Sommer 2021 wurde die Megajacht „Solaris“, als letzter Neubau, ausgeliefert.

Nordsee: Interesse an einem Weiterbetrieb

Seit Insolvenzanmeldung suchen die Bremer Landespolitik und die Gewerkschaft IG Metall nach Wegen, die Traditionswerft bestehen zu lassen. „Es ist wichtig, dass wir den Werftenstandort erhalten“, sagte die Bremerhavener IG-Metall-Bevollmächtigte Doreen Arnold.

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Bremer Wirtschaftssenatorin Kristina Vogt (Linke) und ihre Senatskollegin Claudia Schilling (Häfen/SPD) brachten nach einem Gespräch mit dem vorläufigen Insolvenzverwalter Per Hendrik Heerma hervor, dass Genting zwar für den Werftbetrieb Insolvenz angemeldet habe, jedoch nicht für die Besitzgesellschaft des Geländes.

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Das ist die Nordsee:

  • die Nordsee ist ein Randmeer des Atlantischen Ozeans
  • die Nordsee ist ein wichtiger Handelsweg und dient als Weg Mittel- und Nordeuropas zu den Weltmärkten
  • die Fläche beträgt 570.000 Quadratkilometer
  • sie ist bis zu 700 Meter tief

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Das sei problematisch, denn für einen Weiterbestand müsse beides Zusammenbleiben. „Wir haben ein großes Interesse daran, dass wir hier den Betriebsübergang einer Werft hinbekommen“, sagte Vogt.

Hoffnung für die Werft-Beschäftigten an der Nordsee

Auf der Werft an der Nordsee müssen unbedingt qualifizierte Arbeitsplätze erhalten werden, damit das Know-How um den Schiffbau, besonders für die Zukunft, auf der Werft nicht verloren geht, beteuert Claudia Schilling.

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Das passiert aktuell noch an der Nordsee:

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Laut Vogt können Beschäftigte gegebenenfalls in einer Transfergesellschaft übernommen werden, was auch Zeitgewinn bei der Abwicklung der Insolvenz bringen würde.

Nordsee: Weitere Chance durch Investition

Aus der Nordsee-Region steht Rönner als möglicher Investor bereit. Nachdem die Bremerhavener Stahl- und Schiffbaugruppe bereits 2021 Interesse an Lloyd bekundet hatte, war es bisher bei Verhandlungen mit Genting bisher aber nie zu einem Abschluss gekommen.

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Ein weiterer Hoffnungsträger ist ein möglicher Auftrag zum Bau der „Polarstern 2“, denn die Wartung des Forschungsschiffs „Polarstern“, zählt bereits zu den Aufgaben der Bremerhavener Werft. (dpa/ lfs)