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„Bares für Rares“-Kandidat unter Verkaufsdruck: Ihm droht Schlimmes

Eine Karaffe sorgt bei „bares für Rares“ am Dienstag (9. Juli 2024) für Aufsehen. Was hatte es damit auf sich.

Bares für Rares
© Screenshot ZDF

Das ist Bares für Rares

Sie ist eine der beliebtesten Nachmittagsshows im deutschen Fernsehen: Die ZDF-Sendung "Bares für Rares".

Mit ein bisschen Druck in eine Verhandlung zu gehen, kann manchmal ungeahnte Kräfte freisetzen. Doch war der Druck, den „Bares für Rares“-Kandidat Hannes Schrader aus Höven von seiner Frau bekam, nicht doch etwas zu hoch? Wir werden sehen. Aber beginnen wir doch am Anfang.

So war der 76-jährige Postbeamte a. D. mit einer Karaffe aus Glas in die ZDF-Trödelshow gekommen. „Also ich vermute, dass es keine unbedingte Rarität ist, sondern eher eine formschöne Seltenheit, die sich für Liebhaber vermutlich sehr eignet“, mutmaßte der „Bares für Rares“-Kandidat. Eine Einschätzung mit der er richtig liegen könnte.

Portugiesische Karaffe bei „Bares für Rares“

So war Bianca Berding durchaus angetan von der gläsernen Kanne mit Silbermontur. Wirklich alt war sie jedoch nicht. So hätte man dies von den Formen her durchaus vermuten können, jedoch wurden bei dem Gefäß, das Hannes Schrader für seine Frau verkaufte, lediglich alte Formen neu kombiniert. Hergestellt wurde die Karaffe von dem portugiesischen Hersteller Topazio.

++ „Bares für Rares“: Als die Kandidaten DAS hören, drehen sie direkt wieder um ++

Leider jedoch hatte das Gefäß auch kleinere Schwächen. Der Scharnierdeckel beispielsweise war leicht verzogen, dazu seien Schleifspuren, vermutlich hervorgerufen durch zu ordentliches Putzen, vorhanden.

Vase
Diese Karaffe sollte bei „Bares für Rares“ verkauft werden. Foto: Screenshot ZDF

Dennoch, den Wunschpreis von 400 bis 600 Euro, konnte Bianca etwa halten. 300 bis 400 Euro veranschlagte die Expertin. Und so kamen wir zur Verhandlung und dem Druck, der auf dem „Bares für Rares“-Kandidaten lastete. „Meine Frau hat mir eigentlich nichts auf den Weg gegeben. Sie hat nur gesagt: Denk an den Spruch der alten Römer. Der Überbringer der schlechten Nachricht, was mit dem passiert. Wenn ich also mit wenig Geld zurückkomme, droht mir Schlimmes“, sagte der 76-Jährige, wohl nicht ganz ernst gemeint, kurz vor den Verhandlungen.



Na, dann hoffen wir mal, dass die Frau von Herrn Schrader mit 260 Euro zufrieden ist, mehr wollte nämlich kein Händler bezahlen.