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Oliver Geissen: Befürchtungen bewahrheiten sich – kurz nach „Chart Show“ herrscht bittere Gewissheit

Oliver Geissen zeigte in der „Chart Show“ die größten Ballermann-Hits – doch kurz darauf herrscht eher Kater- anstatt Party-Stimmung …

Oliver Geissen
u00a9 imago/Future Image

Das ist der DFB-Kader für die EM 2024

Das ist der Kader, mit dem Bundestrainer Julian Nagelsmann die Heim-EM 2024 angehen wird.

Am Freitagabend (14. Juni) warf RTL-Moderator Oliver Geissen mal wieder einen Blick auf die Musik-Geschichte. In der „Ultimativen Chart Show – 50 Jahre Ballermann – die erfolgreichsten Hits“ waren die Ballermann-Stars rund um Micki Krause, Jürgen Drews und Mia Julia im Fokus.

Doch es handelte sich dabei nicht etwa um eine aktuelle Sendung, sondern eine Wiederholung aus dem Jahre 2022. Und diese Entscheidung hat RTL wohl in weiser Voraussicht getroffen..

Oliver Geissen chancenlos am Freitagabend

Denn während auf RTL zur Primetime die „Chart Show“ mit Oliver Geissen lief, war im ZDF die Vorberichterstattung zum EM-Auftakt Deutschland – Schottland (5:1) zu sehen. Ein sportliches Großereignis im eigenen Land mit Millionen von Fußballbegeisterten Fans, das sprach für hohe Einschaltquoten – und dafür musste man wohl kaum ein Orakel sein.

++ Deutschland – Schottland: Kurz nach dem EM-Auftakt geht die Nachricht rum ++

Diese Rechnung stand wohl auch bei den anderen Sendern schnell fest, sodass man bei RTL als Alternativ-Programm eine Wiederholung der Chart Show zeigte. Bei der starken Konkurrenz machte man sich im RTL-Team wohl nur wenig Hoffnung auf hohe Einschaltquoten – und zu Recht. Denn laut „DWDL“ gingen über 80 Prozent Marktanteil bei den 14- bis 49-Jährigen an das ZDF. Insgesamt schauten allein auf ZDF ab 21 Uhr 22,49 Millionen das Fußball-Spiel.

Erst nach EM-Spiel steigen die Zahlen wieder

Die großen Privatsender konnten nur neidisch zugucken. RTL holte mit der „Chart Show“ nicht mehr als zwei Prozent Marktanteil in der klassischen Zielgruppe. Rund 590.000 Menschen schauten zu. Kleines Trostpflaster: die restliche Konkurrenz lag sogar noch darunter. Vox heimste mit zwei „Goodbye Deutschland“-Folgen 1,2 und 1,3 Prozent Marktanteile ein. Ähnliche Werte erreichte auch RTLzwei, wo „Eis am Stiel“ lief.



Der zweite Teil des Films kam „immerhin“ auf 1,9 Prozent. bergauf ging es erst nach dem Ende des EM-Spiels. Und mit Ende der EM-Übertragung konnte der dritte Teil sogar auf rund sechs Prozent ansteigen.