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Ukraine-Krieg: Jetzt also doch! Deutschland schickt Leopard-Panzer – das steckt dahinter

Monatelang hat Bundeskanzler Olaf Scholz mit der Entscheidung gehadert. Jetzt ist sie Berichten zufolge gefallen! Alle Infos hier.

© IMAGO / Jochen Eckel

Kurz erklärt: Der Leopard-Panzer ist seit Jahrzehnten im Einsatz

Bei der militärischen Unterstützung der Ukraine gegen Russland zögert die Bundesregierung bisher, auch Kampfpanzer vom Typ Leopard zu liefern. Das Waffensystem wird seit fast 60 Jahren durch den Münchner Rüstungskonzern Krauss-Maffei Wegmann (KMW) gebaut, der inzwischen zur deutsch-französischen KNDS-Gruppe gehört.

Jetzt also doch!

Monatelang hat Bundeskanzler Olaf Scholz mit der Entscheidung gerungen, doch jetzt soll sie gefallen sein. Wie der „Spiegel“ berichtet, soll der Bundeskanzler sein Go gegeben haben, Kampfpanzer an die Ukraine zu schicken.

Ukraine-Krieg: Darum schickt Deutschland jetzt doch Panzer

Olaf Scholz hatte immer wieder betont, dass er einen gemeinsamen Weg mit den Bündnispartnern gehen wolle, allen voran den USA. Nun scheint es ganz so, als würden aus mehreren Richtungen positive Signale kommen.

Wie der „Spiegel“ berichtet, will Skandinavien beispielsweise Leopard-Kampfpanzer an die Ukraine liefern. Auch in den USA gebe es Überlegungen, Abrams-Panzer zu liefern. Ebenso in Frankreich.


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Deutschland wolle die Genehmigung erteilen, dass andere Staaten, die Panzer vom Typ Leopard 2 besitzen, solche ausliefern können. Eine solche Genehmigung könnte dann beispielsweise für Polen gelten, heißt es im „Spiegel“. Das Land hatte ebenso wie andere EU- und Nato-Staaten einer Lieferung bereits zugestimmt. Problem bislang: Weil die Panzer in Deutschland entwickelt wurden, muss die Bundesregierung die Weitergabe an andere Länder genehmigen. (abr)