Hamburger SV: Fürth-Coach ätzt übel gegen HSV – „Total unverdient“

Der Hamburger SV siegt in Fürth – und bringt mit dem „Wie“ Greuther-Coach Leitl auf die Palme.
Der Hamburger SV siegt in Fürth – und bringt mit dem „Wie“ Greuther-Coach Leitl auf die Palme.
Foto: imago images, Collage: Moin.de

Fürth. Stunk-Auftritt nach der Niederlage gegen den Hamburger SV. Stefan Leitl, Trainer von Greuther Fürth, ätzte nach der Niederlage seiner Kleeblätter gegen den HSV – und wie!

„Ein mehr als glücklicher und total unverdienter Sieg“, flucht Leitl nach dem 0:1 gegen den Hamburger SV. „Die schwächere Mannschaft hat gewonnen. Die Hamburger wissen wahrscheinlich nicht wieso, aber sie fahren mit drei Punkten nach Hause. Mich würde das als Offiziellen des HSV nicht befriedigen, so hier abzureisen.“

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Hamburger SV: Fürth-Coach ätzt gegen den HSV

Tatsächlich bekleckerten sich die Rothosen im Frankenland nicht mit Ruhm. In Durchgang eins präsentierte sich Fürth bereits auf Augenhöhe, nach dem Tor von Ex-Kleeblatt Khalid Narey und noch mehr nach dem Platzverweis für Toni Leistner waren die Gastgeber aber am Drücker.

Auch Daniel Thioune, Trainer des Hamburger SV, wusste nach der Partie um die Verbesserungsmöglichkeiten.

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HSV-Trainer ist nicht zufrieden

„Wir müssen uns entwickeln, sicherlich ist es von der Spielanlage nicht so optimal gewesen“, analysierte er. Was er genau meinte: „Wir haben nie so richtig Druck auf die Spieleröffnung bekommen. Und wir hatten auch mit dem hohen Pressing ein paar Probleme, uns davon zu lösen.“ Hier mehr dazu >>

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Thioune stellt aber auch klar: „Nach der roten Karte muss ich meiner Mannschaft ein Kompliment machen, wie sie verteidigt hat. Es gab eine Menge heiße Bälle. Ich fand, dass wir eine gute Mentalität gezeigt haben.“

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Daten und Fakten zum Hamburger SV:

  • Der Hamburger SV oder einfach nur HSV ist ein Sportverein aus Hamburg
  • Er entstand am 2. Juni 1919 durch den Zusammenschluss der drei Vereine SC Germania von 1887, Hamburger FC von 1888 und FC Falke 06
  • Der HSV ist derzeit der neuntgrößte Sportverein in Deutschland und weltweit auf Rang 21 (Stand Februar 2020)
  • Der HSV stammt ursprünglich aus dem Stadtteil Rotherbaum im Bezirk Eimsbüttel. Mittlerweile befindet sich der Sitz im Bezirk Altona im Stadtteil Bahrenfeld
  • Der HSV trägt seine Spiele im Volksparkstadion aus, es hat 57.000 Plätze

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Ob berechtigt oder nicht: Die harsche Kritik hätte sich Leitl besser gespart – oder zumindest besser verpacken können. Nun wirkt er nur wie ein schlechter Verlierer.