Hamburger SV: Coronafall bestätigt – ausgerechnet auf IHN muss der HSV jetzt verzichten

Der Hamburger SV muss ausgerechnet auf einen seiner Stars verzichten.
Der Hamburger SV muss ausgerechnet auf einen seiner Stars verzichten.
Foto: imago images/osnapix

Der Coronaverdachtsfall beim Hamburger SV hat sich einen Tag nach dem ersten positiven Testergebnis bestätigt.

Wie der Hamburger SV am Dienstag mitteilte, muss sich ein Spieler in Quarantäne begeben. Aus sportlicher Sicht hätte es den HSV dabei kaum härter treffen können.

Hamburger SV: Sturmstar Terodde muss in Quarantäne

Der derzeitige Tabellenzweite muss rund 14 Tage auf Stürmer Simon Terodde verzichten. Nachdem am Montag nach einem Corona-Schnelltest ein positives Testergebnis bei dem 33-Jährigen vorlag, wurde der Verdacht einer Infektion per Laborergebnis nun bestätigt.

Terodde befindet sich daher nun in Quarantäne. „Ich fühle mich ein bisschen schlapp, habe sonst aber keine typischen Symptome und freue mich, dass die anderen Jungs alle gesund sind“, wird der Stürmer auf der Website des Vereins zitiert.

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Auch sportlich stellt der Ausfall des Sommer-Zugangs einen herben Verlust dar. Mit 20 Treffern führt Terodde die Torschützenliste der zweiten Liga unangefochten an. Auf ihn konnte sich der HSV im Aufstiegsrennen bisher immer verlassen.

Im letzten Spiel vor der Länderspielpause gegen den 1. FC Heidenheim wird der Torjäger definitiv nicht zur Verfügung stehen.

Hamburger SV darf wieder trainieren

Befürchtungen, wonach der gesamte HSV-Kader in Quarantäne müsse und das Spiel gegen die Südschwaben auf der Kippe stehe, bestätigten sich nicht. Nachdem alle anderen Spieler und Betreuer am Dienstag erneut negativ getestet wurden, bekam der Verein vom Gesundheitsamt grünes Licht zum Trainieren.

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Nach dem Spiel vergangenen Freitag gegen den VfL Bochum hatten die Spieler keinen Kontakt mehr gehabt. Auch die Tests wurden einzeln per Drive-in-Verfahren durchgeführt. Ein Konzept, dass sich nun trotz eines positiven Falls auszahlt.

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„Ein großes Kompliment an unsere medizinische Abteilung und das Teammanagement für den professionellen Umgang mit der Thematik und das proaktive Handeln im gesamten Zeitraum“, erklärte Sportvorstand Jonas Boldt. (mh)