Hamburger SV: Tabellenführer hält Verfolger auf Distanz – doch diese Aktion erhitzt die Gemüter

Stephan Ambrosius von Hamburg (vorn) und Paul Seguin von Fürth in Aktion.
Stephan Ambrosius von Hamburg (vorn) und Paul Seguin von Fürth in Aktion.
Foto: dpa

Der Hamburger SV trennt sich im Spitzenspiel gegen Greuther Fürth mit einem 0:0-Unentschieden. Trotz klarer Überlegenheit machte der HSV zu wenig aus seinen Möglichkeiten.

In den Fokus rückte besonders Schiedsrichter Sascha Stegemann. Eine Entscheidung erhitzte die Gemüter zwischen dem Hamburger SV und Fürth.

Hamburger SV: Trotz Überzahl kein Sieg

Der Hamburger SV hat nach einer Nacht auf dem zweiten Platz wieder die Tabellenführung in der 2. Fußball-Bundesliga übernommen. Den Norddeutschen reichte dafür am Samstag im Volksparkstadion ein torloses Remis gegen die SpVgg Greuther Fürth. Aufgrund der besseren Tordifferenz ließ der HSV das punktgleiche Holstein Kiel wieder hinter sich.

Von der 57. Minute an mussten die Fürther mit zehn Mann auskommen. Mittelfeldspieler Sebastian Ernst wurde nach einem Zweikampf mit Aaron Hunt äußerst umstritten mit Gelb-Rot bestraft. Nur wenige Minuten zuvor wurde er von Schiri Stegemann verwarnt.

Erst nach einigen Diskussionen konnte die Partie fortgesetzt werden. Auch in den sozialen Netzwerken waren sich viele Fans beider Seiten schnell einig, dass es den Platzverweis zu Unrecht gegeben hatte.

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Fortan wurde der Umgangston ruppiger und einige Fouls und Unterbrechungen bestimmten die Partie. Aus der Überzahl konnte der Hamburger SV am nichts herausholen. Terodde und Narey vergaben je eine Großchance, ein vermeintliches Tor von Kinsombi kassierte der VAR.

HSV seit elf Spielen ungeschlagen

Fürth sprang zumindest für einen Tag auf den Relegationsrang, kann aber nach den Sonntagsspielen wieder zurückfallen. Die Hamburger bauten ihre Serie ohne Niederlage auf elf Spiele aus.

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HSV-Coach Thioune hatte seine Mannschaft auf eine aggressive Spielführung bei Fürther Ballbesitz eingeschworen und damit Erfolg. Die Platzherren erkämpften sich die größeren Spielanteile gegen die ball- und kombinationssicheren Franken. Torchancen hielten sich auf beiden Seiten aber in Grenzen, weil sich beide Defensivreihen kaum Fehler erlaubten. (mh mit dpa)