Hamburger SV siegt, aber verliert IHN schon wieder

5 Gründe, warum der HSV der sympathischste Verein Deutschlands ist

5 Gründe, warum der HSV der sympathischste Verein Deutschlands ist

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Der Hamburger SV thront vorerst an der Tabellenspitze. In den ersten drei Ligaspielen hat der HSV noch keinen einzigen Punkt abgegeben. Gegen Greuther Fürth gab es einen knappen 1:0-Sieg.

Allerdings muss der Hamburger SV den Sieg teuer bezahlen. Der HSV verlor Toni Leistner bei seiner Rückkehr gleich wieder.

Hamburger SV siegt, Leistner fliegt – schon wieder

Der Hamburger SV ist so gut in die Saison gestartet wie seit 46 Jahren nicht. Die Norddeutschen gewannen am Samstag in der 2. Bundesliga mit 1:0 (1:0) bei der SpVgg Greuther Fürth und haben damit aus den ersten drei Spielen neun Punkte geholt.

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Negativ-Höhepunkt: HSV-Innenverteidiger Toni Leistner, der gerade erst seine Meisterschaftssperre von zwei Partien wegen seiner Attacke auf einen Zuschauer abgesessen hatte, handelte sich die Rote Karte ein (53.) und fällt jetzt erneut aus.

HSV hat Personalmangel

Leistner hatte den Fürther Havard Nielsen unmittelbar vor der Strafraumgrenze zu Fall gebracht. Für diese Notbremse kassierte der Verteidiger den Platzverweis und fehlt mindestens ein Spiel.

Der HSV hat ohnehin Personalsorgen in der Defensive. Kapitän Tim Leibold, Josha Vagnoman und Stephan Ambrosius fehlten in Fürth.

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Greuther Fürth – Hamburger SV 0:1 (0:1)

Tore: 0:1 Narey (45.+3)

Aufstellungen:

Greuther Fürth: Burchert - Meyerhöfer, Bauer, Mavraj, Raum - Sarpei - Seguin, Ernst, Green - Nielsen, Hrogta

Hamburger SV: Ulreich - Gymerah, Leistner, Jung, Heyer - Onana - Narey, Dudziak, Hunt - Wintzheimer, Terodde

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Ulreich feiert erfolgreiches Debüt

Der Siegtreffer der Norddeutschen war sehenswert herausgespielt. Torjäger Terodde schickte Narey mit einem Steilpass in den Strafraum.

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Daten und Fakten zum Hamburger SV:

  • Der Hamburger SV oder einfach nur HSV ist ein Sportverein aus Hamburg
  • Er entstand am 2. Juni 1919 durch den Zusammenschluss der drei Vereine SC Germania von 1887, Hamburger FC von 1888 und FC Falke 06
  • Der HSV ist derzeit der neuntgrößte Sportverein in Deutschland und weltweit auf Rang 21 (Stand Februar 2020)
  • Der HSV stammt ursprünglich aus dem Stadtteil Rotherbaum im Bezirk Eimsbüttel. Mittlerweile befindet sich der Sitz im Bezirk Altona im Stadtteil Bahrenfeld
  • Der HSV trägt seine Spiele im Volksparkstadion aus, es hat 57.000 Plätze

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Der Mittelfeldspieler ließ sich die Möglichkeit nicht entgehen und zirkelte den Ball vorbei an Schlussmann Sascha Burchert ins Tor.

HSV-Torhüter zufrieden

„Nach der Roten Karte war es ein Kampfspiel. Das haben die Jungs super gemacht“, sagte Torhüter Sven Ulreich bei Sky.

Bei seiner Pflichtspiel-Premiere im HSV-Trikot war Ulreich auf dem Posten, wenngleich ihm auch leichte Unsicherheiten unterliefen.

HSV verteidigt den Vorsprung

Beim Kopfball von Sebastian Ernst (57.) zeigte er eine starke Parade. „Es braucht ein paar Spiele, um die Unsicherheiten abzustellen“, sagte der von Bayern München geholte 32-Jährige. „Zu null ist für einen Tohüter immer gut. Heute war viel Positives dabei.“

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Um den Vorsprung über die Zeit zu bringen, rückten die Hamburger in der Abwehr zusammen und verteidigten den eigenen Strafraum mit letzter Kraft.

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Trainer Daniel Thioune brachte dafür auch den kompromisslosen Defensivspieler Klaus Gjasula. Das Bollwerk der Hanseaten hielt. (dpa/fs)